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SEO: So optimieren Sie Ihr Blog für Suchmaschinen

Mit einem eigenen Blog haben Sie ein wertvolles Instrument für Ihre Online-Reputation und Ihre Sichtbarkeit bei Google. Wer die Grundlagen der Suchmaschinenoptimerung beherrscht und im Blog anwendet, profitiert von einer höheren Sichtbarkeit.
11.01.2014  |  Autor: Sascha Theobald  |  19 Kommentare

Eine Kundin erzählte mir diese Woche, dass Sie glücklich sei, mich zufällig im Web gefunden zu haben. Sie hatte seinerzeit über Google nach »Klare Kommunikation« gesucht. Dass sie mich dort auf Seite 1 gefunden hat, hat aber wenig mit Zufall zu tun.

Damit Wunschkunden Sie via Google & Co. finden, brauchen Sie gute, relevante Inhalte – und sollten die wichtigsten SEO-Kniffe beachten. Bei t3n bin ich heute über einen passenden Artikel zum Thema OnPage-SEO gestolpert. Die wichtigsten Punkte aus der Infografik möchte ich hier für Ihren WordPress-Blog beleuchten. Denn Google liebt gute Blogs.

Was ist eigentlich OnPage-SEO?

Bei der Suchmaschinenoptimierung unterscheidet man zwischen OnPage- und OffPage-Optimierung. Zu den OnPage-Optimierungen zählen alle Maßnahmen, die sie auf der Website selber umsetzen. Neben den inhaltlichen Faktoren zählen auch Optimierungen im Code dazu. Ist die Website selber optimiert, kann man OffPage an Backlinks usw. arbeiten.

URLs – die Adresse der Webseite

Sehr häufig sehe ich Webadressen in Form von »www.musterdomain.de/index.php?p=4759«. Die Aussagekraft für die Suchmaschine und den Besucher ist gleich Null. Für Google ist es besonders wichtig, dass die wichtigsten Keywords auch in der URL auftauchen. Daher nutzen Sie lieber »sprechende URLs« zum Beispiel in Form von »www.musterdomain.de/blog/suchmaschinenoptimierung«.

Google bewertet die ersten Begriffe in der URL am stärksten. Daher sollten Sie die wichtigsten Begriffe an den Anfang setzen und Füllwörter weglassen. Also lieber »/suchmaschinenoptimierung-blog« als »/das-ist-ein-toller-beitrag-ueber-suchmaschinenoptimerung-im-blog«.

In WordPress können Sie den Standard-Aufbau Ihrer Blog-URLs in den Einstellungen (Bereich Permalinks) ändern. Wichtig ist hier, dass Sie statt der Standardeinstellung eine Variante mit dem Beitragsnamen wählen. Den Bereich Beitragsnamen können Sie dann beim Schreiben eines neuen Artikels für jeden Beitrag manuell anpassen. Das macht Sinn um z.B. überflüssige Füllwörter zu entfernen. Die Angabe des Permalinks mit dem Button »bearbeiten« finden Sie unter der Überschrift Ihres Blog-Posts.

Bitte schenken Sie der URL unbedingt Ihre Aufmerksamkeit, bevor Sie den Blog-Beitrag veröffentlichen. Eine nachträgliche Änderung ist oft mit Problemen verbunden. Gerade dann, wenn andere Blogs Sie schon verlinkt oder Google den Beitrag schon gelistet hat. Der Link führt dann ins Leere, wenn Sie keine entsprechende Umleitung eingerichtet haben.

(Zwischen-)Überschriften

Neben der Hauptüberschrift, die in WordPress im separaten Feld eingetragen wird, sind Zwischenüberschriften im Text wichtig. Zum einen geben Sie dem Leser Orientierung und strukturieren den Text in lesefreundliche Häppchen. Aber auch für Suchmaschinen geben sie wertvolle Informationen.

Google wertet Begriffe in den Überschriften höher als im normalen Text. Die Überschriften selber sind in ihrer Wertigkeit gestaffelt. Im HTML wird dies über die Attribute <h1> bis <h6> definiert. Die Hauptüberschrift ist in der Regel von WordPress vordefiniert und hat den höchsten Wert. Die Zwischenüberschriften im Text werden normalerweise als <h2> ausgezeichnet. Zur korrekten Formatierung gehen Sie in WordPress auf das Menü »Absatz« und wählen »Überschrift 2«. Wenn Sie die Zwischenüberschrift nur Fett formatieren, erhalten Sie diesen Effekt nicht.

Achten Sie darauf, dass die wichtigsten Keywords in Ihren (Zwischen-)Überschriften auftauchen. Je eher desto besser. Verzichten Sie auf übertriebenes Keyword-Stuffing. Aber wenn Sie über Rentenversicherungen schreiben, sollte der Begriff auch an prominenter Stelle in der Überschrift platziert werden.

Verlinkungen im Blog-Beitrag

Ein oft unterschätzter Faktor für Leser und Suchmaschinen sind Verlinkungen im Text. Leser bieten sie Verknüpfungen zu passenden Inhalten und Google zieht Rückschlüsse aus den verlinkten Inhalten. Es gibt zwei Sorten von Verlinkungen, die Sie sinnvoll in Ihren Text einbauen sollten.

Sie haben passende Inhalte in Ihrem Blog, auf die Sie hinweisen können? Prima. Mit internen Verlinkungen zeigen Sie dem Leser und Google weitere relevante Inhalte in Ihrem Blog und setzen Ihren Beitrag in einen guten Kontext.

Aber auch externe Links – z.B. zu Fachportalen, Wikis oder anderen Blogs – erhöhen die Relevanz für Ihren Beitrag. Google erkennt daraus den Kontext Ihres Beitrags und gibt ihm im Idealfall mehr Gewicht. Der Leser freut sich über weiterführende Informationen.

SEO-Plugins für WordPress

Es gibt verschiedene Plugins, die Blogger bei der Optimierung ihrer Beiträge für die Suchmaschinen unterstützen. Empfehlen kann ich Ihnen zum Beispiel »WordPress SEO von Yoast«. Neben diversen Basis-Einstellungen erhalten Sie zu jedem einzelnen Beitrag Tipps zur Optimierung und können individuelle Informationen (z.B. Meta-Description oder Beschreibungstexte für Facebook & Co) hinterlegen.

Die richtige Balance

Abschließend möchte ich Ihnen noch einen grundlegenden Tipp geben. Schreiben Sie in erster Linie für Ihre Wunschkunden – für Menschen – und nicht für Suchmaschinen. Es gilt: Gute Inhalte sind die Pflicht – SEO die Kür. Google merkt, wenn Sie es an der Nase herumführen wollen. Und was bringt Ihnen eine gute Platzierung bei Google, wenn der Wunschkunde Ihre Seite nicht ansprechend findet.

Infografik OnPage-SEO

Weitere sinnvolle Tipps finden Sie in der Infografik von Backlinko. Sie haben Fragen zum OnPage-SEO in Ihrem Blog? Bitte sprechen Sie mich einfach an.

OnPage-SEO Infografik
Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

Kommunikationsstratege & Webdesigner

Ich helfe Unternehmen durch eine klare und stimmige Kommunikation wirkungsvoll Wunschkunden zu gewinnen. Mit klaren Botschaften heben sich Dienstleister vom Wettbewerb ab und schaffen Vertrauen.

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Kommentare zu diesem Artikel

frank katzer  |   13. Januar 2014 um 11:53 Uhr

schöner blog und klar infos…
gerade mit dem „verufenen“ thema seo wollen ja viele blogger nichts zu tun haben „es muss auch ohne seo funktionieren“ – dabei sind es nur ein paar einfache regeln, die auch dem blog-besucher das leben leichter machen würden…

Kati Schmitt-Stuhlträger  |   13. Januar 2014 um 17:18 Uhr

Danke für die gute Zusammenfassung. So kurz und knackig die Tipps sind, so wichtig ist das Thema, denn was nützt ein tolles Blog, wenn es keiner liest, weil es nicht gefunden wird. Auch für mich als Texterin gilt dennoch – ich schreibe für Menschen. Die Texte dürfen keinesfalls nur aneinander gereihte Worte (Keywords) sein. SEO hin oder her. Es bedarf einer guten Balance.

frank katzer  |   13. Januar 2014 um 17:35 Uhr

das ist ja das gute an googles strategie: google versucht immer mehr texte zu verstehen. aneinandergereihte keywords funktionieren schon lange nicht mehr :-)
das ist das problem: bei seo denken viele an tricksereien, die nachteilig für den leser sind. das gegenteil ist der fall.

Sascha Theoabld  |   13. Januar 2014 um 19:50 Uhr

Vielen Dank für das Feedback! :-)

[…] über die Kommunikationsstrategie, den Aufbau der Blogredaktion, Erfolgsmessung und Suchmaschinenoptimierung bis hin zu Maßnahmen, um das Blog bekannt zu machen und zu vernetzen.« (Aus dem […]

Chris  |   24. Juni 2014 um 19:02 Uhr

Danke für den (für mich) sehr hilfreichen Blogbeitrag. Bin noch ein „Neuling“ in Sachen SEO und versuche zur Zeit die Tipps umzusetzen. Wirklich gut strukturiert und klar geschrieben, das wünscht man sich von einem Leitfaden, weiter so!

Sascha Theobald  |   24. Juni 2014 um 19:12 Uhr

Vielen Dank für das schöne Feedback. Wünsche viel Erfolg in Sachen Bloggen und SEO!

Jörg  |   4. Juli 2014 um 10:44 Uhr

Ein interessanter Beitrag, ich denke gerade für Einsteiger werden hier wichtige Grundlagen verständlich erklärt. Man könnte hier allerdings auch noch Faktoren wie die Ladezeit oder Keyworddichte zusätzlich ergänzen.

[…] SEO: So optimieren Sie Ihr Blog für Suchmaschinen von Sascha Theobald […]

Charis  |   4. Februar 2015 um 10:01 Uhr

Danke.
Das mit den Überschriften im Text wusste ich so nicht und habe ich bisher immer falsch gemacht. Gut zu wissen!

Florian vom OnpageDoc  |   9. Februar 2015 um 16:34 Uhr

Sehr schön zusammengefasst. Geht natürlich noch deutlich ausführlicher und genauer, aber für den Start reicht es aus :-)
Da Inhalte (und für mich der wichtigste Faktor) auch zur Onpage-Optimierung gehört: Produziert die besten Inhalte die User möglichst woanders nicht finden. Sei der erste der zu einem gewissen Thema etwas informatives schreibt, dann kommen Links, Shares, Weiterempfehlungen, Expertise usw. ganz von alleine. Baue Dir eine Marke auf, statt nach bestimmten Suchbegriffen zu optimieren, so machst Du Dich unabhängig von Google & Co!

Sascha Theobald  |   9. Februar 2015 um 22:12 Uhr

Vielen Dank für Deine Ergänzungen, Florian. Ja, wertvolle und persönliche Inhalte wirken auf vielfältige Weise. Der Erste zu einem bestimmten Thema zu sein ist ja oft nicht möglich. Ich denke, dass es wichtig ist, seine eigene Sicht auf ein Thema zu formulieren. So ist es dann für den Leser wieder interessant und bringt vielleicht neue Sichtweisen. Der Interessent lernt meine Haltung kennen. Das schafft Vertrauen.

[…] Sascha Theobald hat u.a. noch SEO-Tipps zur Strukturierung deiner URLs […]

Stefan  |   5. Mai 2015 um 12:32 Uhr

Mich wundert es immer wieder, wie wenige Webmaster sich ernsthafte Gedanken über das Thema SEO machen. Suchmaschinenoptimierung wird häufig nur als Kostenfaktor betrachtet, obwohl es eigentlich eine lohnende Investition ist.
Keine noch so gute Webseite kann Erfolg bringen, wenn sie nicht gefunden wird. Wer dennoch kein Geld für eine professionelle SEO-Agentur ausgeben will, kann viele Optimierungsmaßnahmen recht einfach und sogar völlig ohne Programmierkenntnisse selbst durchführen.
Bereits kleinere Änderungen auf der eigenen Webseite haben eine große Wirkung.
Textinhalte sollten immer vernünftig gegliedert und mit Teilüberschriften versehen werden. Ansprechende Bilddateien an geeigneten Stellen sorgen für noch mehr benutzerfreundlichkeit, sofern es nicht übertrieben wird.

Sascha Theobald  |   7. Mai 2015 um 11:39 Uhr

Ja, Stefan. Einiges kann man selber machen und damit eine gute Wirkung erzielen. Man muss sich nur damit beschäftigen und diese wichtigen Basics beachten. Das ist kein Hexenwerk. Vielen ist aber nicht bewusst, dass es diese doch recht einfachen Möglichkeiten gibt. Da gibt es noch viel Aufklärungsbedarf.

Warum Unternehmen bloggen und sich vernetzen sollten  |   12. Juni 2015 um 08:47 Uhr

[…] und Co. seinen festen Platz. Im Blog von Sascha Theobald gibt es einen sehr wertvollen Beitrag, wie man den Blog für die Suchmaschinen optimiert.   Allerdings bin ich auch mittlerweile dahinter gekommen, das einige Blogger Wasser predigen, […]

Patrik  |   7. Februar 2016 um 00:56 Uhr

An Steffan. Leider hast du recht! Meistens ist es auch noch so, dass die meisten gar nicht wissen was ne Suchmaschinenoptimierung ist. Immer wieder werde ich gefragt was ne Suchmaschinenoptimierung überhaupt ist :(.

Philipp  |   23. Februar 2016 um 18:57 Uhr

Toller und umfangreicher Beitrag! Bin auf dem Gebiet noch ein Anfänger und lies mich in viele Artikel gerade hinein, bis jetzt habe ich nur wenige Artikel gefunden, die so viele Informationen in so einen kurzen Text hineingepackt haben. Lesenswert und informativ, so wie es sein soll! :)

Sam  |   24. Februar 2016 um 13:18 Uhr

Wow!
Vielen Dank für die Zusammenfassung. Ich stehe noch am Anfang und bemerke von allen Seiten, wie wichtig das Thema SEO doch ist!

dankeschön

/Sam

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