Sascha Theobald hilft Unternehmern durch eine klare
und stimmige Kommunikation Wunschkunden zu gewinnen.

Liebster Award: Übers Bloggen, Inspirationen und die Red Special

Der Liebster Award geht um. Eine Aktion unter Bloggern, um kleinere Blogs vorzustellen und miteinander zu vernetzen. Dabei werden jeweils 11 Fragen beantwortet und weitere Blogger nominiert.
04.07.2015  |  Autor: Sascha Theobald  |  2 Kommentare

Mich haben gleich drei Blogger-Kollegen nominiert. Vielen Dank an Veronika Krytzner, Andrea Stanke und Manuel Kaufmann. Um mir und meinen Lesern 33 Antworten zu ersparen, habe ich von jedem vier Fragen ausgewählt und bunt zusammengewürfelt.

Veronika Krytzner fragt …

1. Welche Spiele hast Du als Kind gerne gespielt?

Am liebsten habe ich mit Spielzeugautos auf dem gestreiften Teppichboden im Esszimmer gespielt. Mehr als die Autos brauchte ich dafür nicht. Alles andere ist in meinem Kopf entstanden.

2. Was ist das beste für Dich am Bloggen?

Da gibt es gleich drei Aspekte. Durch das Blog bin ich wacher geworden. Für Themen und Fragen, die vorher an mir vorbeigerauscht sind. Viele Fragen, die Kunden stellen, sind auch für meine Leser interessant. Dann ist das Bloggen immer Selbstreflexion für mich. Ich muss lose Gedanken sortieren und auf den Punkt formulieren. Davon profitiere ich dann auch in Gesprächen. Und natürlich ist es grandios, dass Menschen mich über das Blog finden und Vertrauen gewinnen. Die Qualität der Anfragen ist seitdem deutlich gestiegen.

3. Wen würdest Du gerne mal treffen und kennenlernen?

Ich würde gerne Brian May treffen. Ihm zuhören, wenn er aus dem Nähkästchen plaudert. Über die Red Special und seinen Vater. Über den anständigen Job und Talent. Über seine Songs und die Geschichten dahinter. Über Lampenfieber und Gänsehaut. Über leise Menschen und Rockstars. Über vier Alphatiere und den gemeinsamen Weg. Über das Leben am Limit und den Preis dafür. Über Kreativität und den Willen anders sein zu wollen. Über zu lange Songs und es damit doch schaffen. Über das Alter und den Drang auf die Bühne zu gehen. Und um ihm – stellvertretend für viele großartige Musiker – Danke zu sagen. Für viele unvergessliche Momente (diesen hier zum Beispiel).

4. Was inspiriert Dich?

Neue Eindrücke. Das klingt jetzt sehr abstrakt. Aber es braucht oft nur einen kleinen Funken, um bei mir im Kopf eine Welle loszuschlagen. Der kann mir auf der Straße begegnen, in einem Bild, einem Song oder in einem Gespräch.

Menschen, die wirklich eine Vision haben, inspirieren mich. Wenn ich sehe, mit welcher Liebe zum Detail und welcher Energie diese Menschen Neues schaffen. Das packt mich. Musik bringt mich dann in den kreativen Flow. Meine Droge sozusagen.

Andrea Stanke fragt …

5. Warum bloggst Du?

Vor Jahren hat es irgendwann »Klick« in meinem Kopf gemacht. Damals war ich noch unter der Marke »Atréju« unterwegs. Mir wurde klar, dass meine Erfahrung, mein Talent und meine Haltung den Unterschied machen. Ich mache als Mensch den Unterschied. Ich wollte der Welt zeigen, wie ich ticke, welche Haltung ich zu meinem Thema habe und wie ich Projekte angehe. Ich wollte mich als Fachmenschen greifbarer machen. Interessenten sollten vorab die Möglichkeit haben, mich virtuell kennenzulernen. Das schien für mich sinnvoller als eine aufpolierte Agentur-Maske. Dazu habe ich dann das Blog unter meinem Namen gegründet. Und die Strategie funktioniert wunderbar.

6. Wie kann man auch im Business authentisch bleiben?

Im Ursprung sind oder waren wir ja alle authentisch. Ich glaube es sind zwei Faktoren, durch die das verloren geht. Wenn ich mich zu sehr an anderen orientiere, werde ich automatisch zur Kopie. Bei Unternehmern erlebe ich oft, dass sie versuchen, Erfolgsrezepte zu adaptieren und Trends mitzugehen. Ich finde es wichtig, immer bei sich selber anzufangen. Mache ich das, weil ich es will oder weil man das so macht? Setze ich mir einen fremden Hut auf oder kommt es von innen? Authentizität ist keine Maßnahme sondern eine Haltung.

In der Kommunikation spielen Ängste und Bedenken eine große Rolle. Sie verhindern, dass Menschen und Unternehmen sich authentisch zeigen. Aus Angst davor (an-)greifbar zu werden, verstecken sich viele hinter einer glattpolierten Maske. Und das ist der direkte Weg in die Belanglosigkeit. Es ist wichtig, sich dieser Ängste bewusst zu werden und sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Dann kann man den richtigen Weg für sich finden. Alles andere ist Fluchtverhalten.

7. In welcher Jahreszeit fühlst Du Dich am wohlsten? Warum?

Ganz klar im Frühling. Die Sonne weckt. Wir blühen auf. Neues entsteht.

8. Gibt es einen Wendepunkt in Deinem Leben, der Dich verändert hat?

Ich glaube nicht, dass es den einen Wendepunkt gab. Ich habe keine 180° Drehung gemacht. Es gab viele kleinere und größere Ereignisse in meinem Leben. Durch die werde ich zu keinem anderen Menschen. Aber ich habe mich dadurch zu dem Menschen entwickelt, der ich heute bin. Und ich werde mich weiter entwickeln – auch wenn ich im Kern der selbe Mensch bleibe. Und das finde ich gut und wichtig.

Manuel Kaufmann fragt …

9. Wie findest Du gute Themen für Blogartikel?

Durch gutes Zuhören. Interessenten und Kunden stellen mir Fragen und haben Probleme, die auch viele andere Menschen haben. Ich nehme diese Themen auf und versuche gute Antworten und Impulse zu geben. So wie ich es auch im Einzelgespräch mache. Es ist wichtig, die Situation der Wunschleser zu verstehen und darauf einzugehen. Ohne den Perspektivenwechsel geht hier nix.

 10. Was war das schönste Feedback auf Deinem Blog?

Ich mag es sehr, wenn mir Leser schreiben, dass sie mein Beitrag animiert hat, etwas sofort anzupacken. Wenn ich wirklich helfen konnte. Dann habe ich etwas Wichtiges erreicht und sitze mit einem breiten Lächeln vor dem Monitor.

11. Digital oder Print – was ist Dir lieber und warum?

Für mich ist das kein »oder«. Ich bin von Kind an ein Papier-Freund gewesen. Auch heute noch lese ich Bücher lieber in gedruckter Form und kritzel auf Papier. Auf der anderen Seite mag ich die digitalen Möglichkeiten für eine schnelle, unkomplizierte Kommunikation. Ich erinnere mich noch dran, wie früher Entwürfe als Ausdrucke mit Post oder Kurier zur Abstimmung hin und her geschickt wurden. Schaudrig!

Im Job macht es mir deutlich mehr Spaß an digitalen Lösungen zu arbeiten. Ein Printprodukt ist begrenzt und irgendwann fertig. Digital kann ich Ideen viel lebendiger umsetzen und weiterentwickeln.

12. Wenn Du in einem Aufzug stehen würdest und in einem Satz sagen müsstest, was du arbeitest, wie würde dieser Satz lauten?

Ich helfe Unternehmen durch eine klare und stimmige Kommunikation Wunschkunden zu gewinnen.

Meine 11 Fragen

  1. Sie dürfen sich eine Schlagzeile in einer großen Zeitung wünschen. Welche wäre das?
  2. Sie dürfen 100.000 Euro spenden. Wer würde das Geld bekommen?
  3. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
  4. Welche Stadt inspiriert Sie besonders?
  5. Welche Bedeutung hat das Blog für Ihr Unternehmen?
  6. Wie schaffen Sie es, regelmäßig zu bloggen?
  7. Haben Sie im Blog schon negative Kommentare erlebt?
  8. Welche Blogs empfehlen Sie Einsteigern zur Lektüre?
  9. Würden Sie sich heute noch mal selbständig machen?
  10. Aus welchem unternehmerischen Fehler haben Sie am meisten gelernt?
  11. Wie würden Sie Unternehmer davon überzeugen, dass sich Bloggen lohnt?

Meine Nominierungen

  1. Matthias Helberg – Der Spezialist in Sachen Berufsunfähigkeitsversicherung
  2. Nicola Bartlett – Englischtrainerin und frisch gebackene Bloggerin
  3. Ludger Freese – Fleischermeister und Autor des Blogs »Essen kommen!«
  4. Andrea Joost – Die Fachfrau für wirkungsvolles Reden & sprachliche Cleverness

Die Regeln

  • Verlinken Sie den Blogger, der Sie nominiert hat.
  • Beantworten Sie seine 11 Fragen.
  • Formulieren Sie 11 neue Fragen.
  • Wählen Sie interessante Blogs für die Nominierung aus.
  • Verlinken Sie die Blogs und informieren Sie die Blogger über die Nominierung.
Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

Kommunikationsstratege & Webdesigner

Ich helfe Unternehmen durch eine klare und stimmige Kommunikation wirkungsvoll Wunschkunden zu gewinnen. Mit klaren Botschaften heben sich Dienstleister vom Wettbewerb ab und schaffen Vertrauen.

Meine Spezialitäten: KlarMacher-Workshop & blogmanufaktur

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Kommentare zu diesem Artikel

Maren Martschenko  |   14. Juli 2015 um 18:30 Uhr

Lieber Sascha, schön zu lesen. Ich freue mich, dass Du zu bloggen angefangen hast. Wegen mir dürftest Du noch viel öfter schreiben. Ich mag den Mensch dahinter. Unvergesslich wird mir Deine Serie „8 Jahre Selbständigkeit“ bleiben. Mein Lieblingssatz, mit dem ich Dich seit dem zitiere ist: „Selbständig sein heißt ständig ich selbst sein.“ Das trifft den Nagel auf den Kopf. Davon bitte mehr! Viele Grüße, Maren

Sascha Theobald  |   15. Juli 2015 um 00:15 Uhr

Vielen Dank, liebe Maren. Schön, dass mein Sätzchen so einen flauschigen Platz bei Dir gefunden hat ;-) Ich werde schon bald wieder häufiger veröffentlichen. Versprochen! (PS: Es waren übrigens 10 Jahre selbständig!)

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