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22.08.2013 Digitale Kommunikation Autor: Sascha Theobald 17 Kommentare

Klare Kommunikation à la Twitter

Es gibt viele Tipps darüber, wie man den perfekten Tweet schreibt, wann man ihn am besten veröffentlicht und wie viele Hashtags man verwenden soll. Alles theoretischer Bullshit! Auch auf Twitter kommt es auf eine klare, persönliche Kommunikation an. Dazu habe ich Twitterer nach ihren persönlichen Erfahrungen gefragt.
Blauer Vogel

In Sachen Twitter treffe ich immer wieder auf Skeptiker – nur 140 Zeichen, zu schnell, zu viel, zu oberflächlich. Meine Sicht ist da eine ganz andere: Ich finde Twitter richtig klasse.

Mit Twitter bekomme ich schnell und unkompliziert aktuelle Informationen, neue Sichtweisen und Unterstützung. Mit eigenen Inhalten erreiche ich viele Menschen – auch außerhalb des eigenen Netzwerks. Und ja, man kann über Twitter Kunden gewinnen, Lieferanten und sogar tolle Kollegen finden. Bei Twitter lernt man, dass Wettbewerber auch einfach Kollegen und Sparringspartner sein können. Eine unglaublich bereichernde Erfahrung.

Aber: Man kann das Wunderbare an Twitter schlecht in Worten vermitteln. Man muss es selber ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Und damit der Start bei Twitter auch klappt, habe ich meine Kontakte nach persönlichen Empfehlungen und Tipps gefragt. Was empfehlt Ihr, was spricht Euch positiv an und was nervt Euch? Die Antworten habe ich Ihnen – gemeinsam mit meinen eigenen Erfahrungen – als Dos & Don’ts aufbereitet.

Vielen Dank für Eure Einblicke: Martina BlochBettina StackelbergSonja TomaskovicSilke LoersNicole GuggerKatja KerschgensRainer KluteJuliane TopkaMatthias Helberg und Frank Stachowitz.

Die Dos & Don’ts für eine
klare Kommunikation auf Twitter!

So wird es was bei Twitter…

  1. Persönlich kommunizieren
    Ihr Gegenüber merkt sehr wohl, wenn er nur mit automatisierten, förmlichen Tweets beschossen wird. Wenn Sie wirklich wertvolle Kontakte knüpfen wollen, sollten Sie von Mensch zu Mensch kommunizieren. Am besten so, wie sie es im beruflichen Alltag auch tun würden.
  2. Echte Einblicke
    Geben Sie etwas von sich preis! Ihr Gegenüber möchte den Menschen hinter den Tweets kennenlernen. Denn darum geht es auf Twitter: Menschen kennenlernen und mit ihnen aktiv netzwerken. Gerade für Dienstleister ein toller Weg, Vertrauen zu schaffen.
  3. Farbe bekennen
    Beziehen Sie klare Position und werden Sie greifbar. Niemand erinnert sich an aalglatte BlaBla-Tweets und reagieren wird darauf auch niemand. Ich möchte Ihr Spezialgebiet kennenlernen, Ihre Haltung und Ihre Meinung. Und warum nicht mal inhaltlich diskutieren. Auch das funktioniert bei Twitter und bringt im Idealfall beide Seiten weiter.
  4. Nach Hilfe fragen
    Sie haben eine Frage zu einer Software, brauchen einen Restaurant-Tipp in einer fremden Stadt oder einen zuverlässigen Dienstleister? Fragen Sie danach und verwenden Sie den Hashtag #followerpower. In der Regel erhalten Sie sehr persönliche Hilfestellungen und Empfehlungen. Solch ein Austausch verbindet Menschen und nicht selten reagieren auch bis dahin Ihnen unbekannte Twitterer.
  5. Hilfe anbieten
    Das Ganze gilt natürlich auch umgekehrt. Bieten Sie Ihren Kontakten konkrete Hilfe an. Man wird Ihre Tipps und Hilfestellungen zu schätzen wissen. Auch eine schöne Idee: Regelmäßige Formate, bei denen man Followern zu seinem Fachthema Hilfe anbietet. Martina Bloch hat zum Beispiel den #mopi (Montagspitch) ins Leben gerufen. Unternehmer erhalten konkrete Hilfestellungen und Martina Bloch Aufmerksamkeit für Ihr Angebot.
  6. Interessante Mischung
    Besonders gerne gelesen wird bei Twitter eine Mischung aus professionellen Statements, interessanten Informationen bzw. Links und persönlichen Botschaften. Und ja, es darf auch mal ein Foto des leckeren Eisbechers bei 35 Grad Außentemperatur sein. Die Betonung liegt aber auf MAL. Denn das ist sympathischer als über die Hitze zu meckern. Aber dazu später mehr.
  7. Qualität vor Quantiät
    Es kommt nicht auf die Zahl der Follower an. Wenn Sie Ihr Netzwerk mit Bedacht aufbauen, werden sie von seiner Qualität profitieren. Denn wie auf anderen Kanälen auch, gibt es bei Twitter auch viel Bla Bla. Es gilt die guten Netzwerker zu finden, die zu Ihnen passen – sowohl für den inhaltlichen Austausch als auch als potenzielle Kunden.

So wird das nix…

  1. Platte Werbung
    Twitter ist keine Werbe-Plattform! Befeuern Sie Ihre Kontakte also nicht mit platten Werbebotschaften. Die will niemand lesen und Sie werden so kein qualitatives Netzwerk aufbauen. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie nicht zu häufig auf eigene Angebote, Blog-Posts oder das neue Buch hinweisen. Bei zu starker Frequentierung kann auch das als nervige Werbung empfunden werden.
  2. Links ohne Botschaft
    Immer wieder sieht man Tweets, die nur einen Link ohne begleitende Info beinhalten. Glauben Sie wirklich, dass ich blind auf einen Link klicke ohne auch nur annähernd zu wissen, was sich dahinter verbirgt? Eben! Das gleiche gilt auch für inhaltsleere Tweets à la »Ich habe ein Foto auf Facebook gepostet«. Sie erreichen mehr Aufmerksamkeit mit einer kurzen persönlichen Info dazu.
  3. Abgehackte Texte
    »Mir ist heute etwas total spannendes pass… fb.me/1xUzdH« – Automatisierte Tweets aus Facebook werden meist abgeschnitten, da sie länger als 140 Zeichen sind. Und damit ist die Botschaft auf Twitter dahin. Nehmen Sie sich doch einfach die wenigen Sekunden Zeit, die Botschaft in 140 Zeichen manuell auf Twitter zu posten. Die Leser werden es mit Aufmerksamkeit danken.
  4. Automatisierte Direktnachrichten
    Wenn Sie neue Follower direkt wieder loswerden wollen, senden Sie einfach eine automatisierte Direktnachricht mit dem Text »Vielen Dank für’s Folgen. Besuchen Sie mich auch bei Facebook oder abonnieren Sie meinen Newsletter«. Warum? Sie zeigen, dass Sie Hardseller und ein eher unentspannter Netzwerker sind. Was erwarte ich automatisch von solch einem Netzwerker? Der will mir was verkaufen! Den Rest kennen Sie von Punkt 1.
  5. Massen-Empfehlungen
    Es gibt unter dem Hashtag #FF (FollowerFriday) die Tradition, freitags besondere Twitterer zu empfehlen oder sich für den Austausch in der Woche zu bedanken. Es ist aber eine ganz üble Idee, möglichst viele Nutzer hintereinander aufzureihen ohne auch nur ein persönliches Wort zu verlieren. Es hat den Charme einer Massenabfertigung. Die persönliche Ansprache und Wertschätzung machen eine Empfehlung erst zu etwas Besonderem – und ist nur so wertvoll für’s Netzwerken.
  6. Reply-SPAM
    Ein freundlicher Gruß an mehrere Kontakte – und dann geht es los. Es ist eine Unsitte, dass jeder auf »antworten« klickt und seine Antwort an alle erwähnten Twitterer sendet. Wenn dies alle so machen, hat man schnell unzählige Antworten in seiner Liste, die Aufmerksamkeit und Zeit stehlen. Also: Antworten Sie lieber nur dem Versender der Grüße. Der freut sich und den Anderen ersparen sie ärgerlichen Reply-SPAM.
  7. Ego-Booster
    Ich bin so toll! Schau, was ich alles tolles gemacht habe! Alle finden mich toll! Um es auf den Punkt zu bringen: Selbtsbeweihräucherung stinkt. Es ist aufdringlich, unglaubwürdig und macht unsympathisch. Arbeiten und kommunizieren Sie »bemerkenswert« und lassen Sie andere über Sie sprechen. Das wirkt echt und hat den Charme einer persönlichen Empfehlung. So schaffen Sie Vertrauen. Aber bitte retweeten Sie Lobes-Tweets nicht ständig. Das wirkt dann wieder wie Eigenlob.
  8. Wertlose Botschaften
    Sie haben Ihren Joggingparcour absolviert oder sind in Ihr Lieblings-Café gegangen. Es gibt Apps, die dazu automatisierte Nachrichten generieren. Aber welche Aussagekraft haben diese für den Leser? Ähnlich uninteressant: »Ich habe diese Woche 12 neue Follower, 32 Retweets und 54 Favs erhalten«. Machen Sie sich vorab Gedanken dazu, ob der Tweet Ihrem Leser einen Wert bzw. einen persönlichen Einblick bietet. Wenn Sie in Ihrem Lieblings-Café sind, ist ein Foto mit persönlicher Botschaft viel interessanter.
  9. Tweet-Flut
    Auch wenn Sie in einem Ratgeber gelesen haben sollten, dass Sie 30 Minuten täglich auf Twitter verbringen sollten. Bitte posten Sie in diesen 30 Minuten keine 20 Tweets. Diese Flut überkommt Ihre Follower und endet mitunter mit dem Klick auf den „unfollow“-Knopf. Wenn Sie Twitter in Ihren Arbeitsalltag integriert haben, können Sie Ihre Tweets auch gut über den Tag dosieren.
  10. Betteln
    Die regelmäßige Bitte nach Likes, Shares, Retweets oder Favs hat einen faden Beigeschmack. Ehrliches Lob und Anerkennung gibt man freiwillig und nicht, weil jemand darum gebettelt hat. Oder glauben Sie das verzweifelte Sternchensammler sexy wirken?
  11. Wetter-Gemecker
    Es ist zu heiß, zu kalt, zu windig, blöder Regen, zu trocken, was auch immer. Das Problem: Es interessiert niemanden. Und wirkt es nicht viel sympathischer, wenn Sie Ihren Lesern helfen, die gute Seite des kalten Tages zu finden – zum Beispiel mit einem leckeren Tee vor dem Kamin? Eben!

Sie haben jetzt richtig Lust aufs Twittern bekommen? Dann freue ich mich auf Sie in meiner Timeline.

Haben Sie Ergänzungen oder sind Sie an der einen oder anderen Stelle anderer Meinung? Dann freue ich mich auf Ihre Kommentare hier im Blog.



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Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

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Kommentare zu diesem Artikel

Zamyat M. Klein  |   23. August 2013 um 09:15 Uhr

Dem Beitrag kann ich wohl in allen Punkten zustimmen! Und es ist eine super übersichtliche Zusammenfassung- Klasse!

Ich habe ja auch schon öfter über meine Begeisterung über Twitter gebloggt und sogar ein Online-Seminar: Twitter für Trainer durchgeführt.

Denn ich stimme dir vor allem auch zu, dass man Zeit braucht und es selbst ausprobieren und erleben muss- über einen längeren Zeitraum- um den „Geist von Twitter“ mitzubekommen.
Daher hatte ich das Seminar so gestaltet, dass es jeden Tag nur einen Tipp gibt- den man gleich ausprobieren kann- und was nur 5 Minuten in Anspruch nimmt.

Leider bleiben die meisten nicht bei der Stange :-), bis jetzt.

Ich persönlich mag auch am liebsten eine Mischung von beruflichen und privaten Tweets. Ich lese auch lieber Bücher, wo ich von den Autoren ein wenig privates mitbekomme (Fachbücher) und schreibe selbst auch so.

Ich finde, Twitter erzieht auch zu einer knappen und präzisen Sprache. Noch besser finde ich, dass es viele gibt, die sehr kunstvoll und kreativ mit den 140 Zeichen umgehen.

Und das ist für mich auch eine tolle kreative Übung: Wie formuliere ich einen Tweet so spannend oder witzig, dass sich Leute animiert fühlen, auf meinen Link zu klicken.

Nur ein kleiner „Widerspruch“: Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand auf ein Buch oder Seminar hinweist (also Werbung macht- was ich in der Mischung auch ok finde) oder auf einen Blogbeitrag verlinkt, der dem Lesern Nutzen und inhaltlichen Kontent und wertvolle Tipps bietet- wie beispielsweise dein Beitrag hier. Oder auf einen Newsletter hinweist, in dem auch nützliche Dinge stehen.

Was mir auch immer ein Rätsel war, wie Leute einfach nur einen Link posten…

Und jetzt weiß ich auch, woher die ausgefransten Sätze bei manchen kommen…

Automatisierte Tweets finde ich zum K…, lieblos, unpersönlich, törnen mich nicht an..

Zuletzt:
die Hilfestellung über Twitter finde ich auch genial. Ich habe es schon einige Male erlebt, Frage für die Vorbereitung eines Twitter-Webinars (Welchen Nutzen kann Twitter für Trainer und Coaches haben) und sofort kamen Antworten.

Oder ich finde zufällig gerade einen passenden Link zu einem Text, den ich für mein nächstes Seminar brauchen kann.

Über den Tag verteilt nimmt es auch nicht viel Zeit, wenn man einmal „drin“ ist und sich auskennt.

Zuletzt noch ein Aspekt:
Für Solo-Arbeiter, die den ganzen Tag einsam in ihrem Home-Office hocken ist Twitter so was wie „Ersatz für ein Großraumbüro und Schätzchen am Kaffeeautomat oder Kopierer“, wie die liebe @textzicke es einmal so passend formulierte.

Das erlebe ich auch so. Wenn ich drei Stunden intensiv geschrieben habe, mache ich mal eben einen Ausflug und schaue, was da gerade über meine Timeline schwirrt, halte ein kurzes Schwätzchen, bekomme nebenbei noch einen guten Buchtipp (und bestelle schnell bei amazon- das ist eine der „Nebenwirkungen“, die auf den Geldbeutel gehen 🙂 ) – und kehre dann zur Arbeit zurück!

Zamyat

Zamyat M. Klein  |   23. August 2013 um 09:17 Uhr

Ich meinte natürlich „Schwätzchen“ am Kaffeeautomat :-).

Und habe noch ein Beispiel für Hilfeleistung vergessen:
Deine spontane Beratung zu meiner Webseite nach meinem ersten #mopi Versuch, wo ich gerade die Änderungen machen lasse!!

Oliver Schuh  |   23. August 2013 um 10:10 Uhr

Lieber Sascha Theobald,
über einen Retweet der von mir sehr geschätzten Bettina Stackelberg bin ich auf diese Gegenüberstellung gekommen.

Vorweg: Ich mag keine 3-, 5-, oder 10-Punkteregeln, die immerwährenden Erfolg versprechen. Und ich behaupte – irgendwann hatte ich es sogar schon mal getwittert – sowie es Social Media Experten gibt, ist Social Media tot.
»Mein« Social Media, »mein« Twitter und »Timeline« hat Ecken und Kanten, tritt reihenweise in die hier beschriebenen »Don’ts«, so wie ich auch. Und diese »Fehler« machen symphatisch und vergebe ich gern.

Vielleicht wird das, was ich meine, in diesem alten Blogbeitrag deutlicher: Das Kaffeefilterprinzip – http://blog.diegebrauchsgrafiker.net/2011/11/das-kaffeefilterprinzip/

Mein Tipp: weniger Tipps. 😉
Dann finden sich auch die, die zueinander passen.

Tschüssing vom Elbstrand
Oliver Schuh | die gebrauchsgrafiker

Sascha Theobald  |   23. August 2013 um 11:38 Uhr

Vielen Dank für Deine Erfahrungen, liebe Zamyat.

Lieber Herr Schuh, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Ich finde Ecken und Kanten ganz wichtig und ich hoffe, dass dies auch im Beitrag so rüber kam. Und wir alle tappen mal in die »Don’ts«. Aber meiner Erfahrung nach – und das war auch das Feedback der Kollegen – gibt es einfach Dinge, die (in der Masse) nervend und unsympathisch wirken. Und aus vielen Gesprächen weiß ich, dass es oft an fehlendem Wissen oder fehlender Erfahrung liegt. Und viele Menschen sind dankbar, wenn man ihnen mit diesen kleinen Hinweisen hilft, nicht in irgendwelche Fallen zu tappen (»Oh, das war mir gar nicht bewusst«). Also: Tipps finde ich wichtig – mit dem Hintergedanken, dass man im Zweifelsfall immer »sein Ding« machen sollte. Denn – wie Sie richtig schreiben – dann finden sich auch die Menschen die zueinander passen.

Simonsen Barbara  |   25. August 2013 um 17:11 Uhr

Hallo Herr Theobald,
vielen Dank für Ihre hilfreiche Aufstellung der Dos and Don’ts der Kommunikation bei Twitter!
Und als relativer Twitterneuling (dreiviertel Jahr) möchte ich den Experten zurufen: Bitte, habt doch etwas Nachsicht mit denjenigen, die Vieles falsch machen! Man wird nicht mit Twitter-Kenntnissen geboren und lernt beim Gehen, indem man Fehler macht. 😉 – Erstaunlicherweise muss ich aber öfters feststellen, mit welch negativem Unterton die sog. Kommunikationsexperten unterwegs sind. Empörung auszudrücken, scheint sehr beliebt zu sein… Ob es für die Kommunikation wirklich förderlich ist? – Als Führungskraft habe ich stets darauf geachtet, niemanden bloß zu stellen. Dieses Verhalten würde ich mir bei Twitterern auch wünschen.
Beste Grüße aus Norddeutschland
Barbara Simonsen

Sascha Theobald  |   25. August 2013 um 20:53 Uhr

Vielen Dank für Ihre Anmerkung, Frau Simonsen. Ihr Anliegen kann ich nur unterschreiben. Statt zu motzen finde ich es produktiver, den Menschen Hilfestellungen an die Hand zu geben. Und gerade in den Social Media sollte man auch einfach mal den Mut anerkenn, dass jemand etwas Neues wagt. Vieles ist ja auch erst mal ein Experiment und man braucht Zeit, seinen Weg zu finden. In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Twittern.

Martina Bloch  |   27. August 2013 um 08:31 Uhr

Hallo Sascha,
das ist ein feiner Artikel, danke.
Was mir noch fehlt:
„Poste immer über Facebook, Twitter und Xing den gleichen Text, das zeigt, wie wichtig und wertvoll dir deine Kontakte sind“
„ironiemoduswiederaus“

Sascha Theobald  |   27. August 2013 um 14:52 Uhr

Hallo Martina,
Danke für Deine Ergänzung. Magst Du dazu vielleicht noch einen konkreten Tipp formulieren. Worauf kommt es an?

Martina Bloch  |   27. August 2013 um 15:31 Uhr

Es kommt darauf an, nicht zu langweilen. Wenn zeitgleich aber über mehrere Kanäle das Gleiche kommt, dann ödet es an, finde ich. Was bei mir dazu führt, dass ich generell unaufmerksamer bei den Posts dieser Kontakte bin. Was jetzt nicht das Ziel der Aktion ist, oder?

Sascha Theobald  |   27. August 2013 um 21:51 Uhr

Vielen Dank für die Ergänzung! 🙂

Frank Stachowitz  |   28. August 2013 um 10:17 Uhr

Hallo Sascha,
ein sehr lesenswerter Artikel mit klaren Worten. Twitter ist ein klasse Werkzeug und ich möchte es auch nicht mehr missen.

Der Austausch über dieses Medium ist schnell, einfach und vor allem effektiv. Besser kann Netzwerkarbeit nicht sein. 🙂

Martina Bloch  |   7. September 2013 um 06:51 Uhr

Hallo Sascha,
was mir noch auffällt und nicht sehr gefällt, ist die ständige Wiederholung von links. Aufs eigene Artikel, Interviews, etc. Das liest sich, als habe der Twitterer nichts anderes zu sagen.

Sascha Theobald  |   9. September 2013 um 12:56 Uhr

Hallo Martina,
vielen Dank für Deine Ergänzung. Ich finde es generell schon richtig, wenn man Hinweise auf eigene Blog-Posts wiederholt. Denn man erreicht immer wieder neue Leser, die den Hinweis bisher noch nicht gesehen haben. Aber man sollte es nicht übertreiben. Das »ständig« in Deiner Anmerkung ist da entscheidend. Und die eigene Timeline sollte natürlich nicht nur aus solchen Hinweisen bestehen. Auch hier ist eine gesunde Mischung wichtig.

Maja Gerling  |   27. September 2013 um 11:05 Uhr

Lieber Sascha,
vielen Dank für den fundierten Artikel – ich sehe das auch so, dass man Informationen durchaus mehrfach „verwerten“ kann, da sich tatsächlich nicht jeder potenzielle Leser in allen Kanälen bewegt. Und da Erreichbarkeit heutzutage ein so wichtiger Faktor ist, sollte man nichts unversucht lassen.
Mit besten Grüßen aus dem Pott 😉
Maja

[…] 23.1.2014 [2] Teil 7 – Social Media Guidelines als Bestandteil des strategischen Managements [3] Klare Kommunikation à la Twitter | Stand […]

Patrik Frauzem  |   2. April 2014 um 19:41 Uhr

Lieber Sascha (und alle, die mit ihren Tipps zu diesem Artikel beigetragen haben,

Dein Text spricht mir aus dem Herzen. Musste heute noch im Gespräch mit einer Kollegin zugeben, dass ich twitter in der Vergangenheit oft wirklich »missbraucht« habe, nämlich als Marketingmaschine. Einseitige Kommunikation, die dann irgendwo im Äther verschwunden ist.

Seit einigen Wochen lerne ich twitter richtig kennen – und muss sagen: Ich schätze die tolle wechselseitige Kommunikation sehr, die dort entstanden ist. Viele wunderbare Menschen habe ich bisher über twitter kennengelernt und hoffe, dass es noch viele mehr werden.

Deinen Artikel verstehe ich in diesem Sinne als Liebeserklärung für (die »richtige«) Nutzung von twitter. Und der möchte ich mich anschließen. 🙂

Herzliche Grüße,
Patrik

Sascha Theobald  |   3. April 2014 um 14:28 Uhr

Vielen Dank für Deinen kleinen Erfahrungsbericht, Patrik. Ich wünsche Dir weiterhin tolle Begegnungen auf Twitter.

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