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18.02.2013 Aktuelles Autor: Sascha Theobald 4 Kommentare

Mal eben schnell irgendein Webdesign

Standardvorlagen und Baukastensysteme werden als schnelle und kostengünstige Lösung für die eigene Firmenwebsite angepriesen. Aber sollte »schnell« der Maßstab sein? Und welche Wirkung hat ein Webdesign von der Stange?
Verkehrsschild Sackgasse

Da stand es schon wieder: »Schnell zum eigenen Internetauftritt« – dieses mal als Überschrift in einem Magazin für Mittelständler. »Eine große Zahl kostenloser Designs … bieten die Möglichkeit, eine Webseite mit professionellem Aussehen ohne große Programmierarbeit und kostengünstig zu erstellen.« steht da weiter. Und ich frage mich schon wieder: »Ist das Euer Ernst?«. Für Privatpersonen, kleine Vereine oder Hobbyveranstaltungen kann ich diese Denke verstehen. Aber für mittelständige Unternehmen?

Unternehmer wollen was erreichen

Wir reden hier von Unternehmen, die Geld verdienen müssen. Unternehmen, deren Existenz davon abhängt, dass das Geschäft läuft. Eine Website soll dem Unternehmen helfen Kunden zu gewinnen oder gute Mitarbeiter zu finden. Also: Ist »schnell« die Anforderung? Ist »kostengünstig« der Maßstab«? Oder ist »möglichst wenig Aufwand« das Ziel? NEIN! Es geht um die Wirkung!

Was Webdesign bewirkt

Menschen recherchieren online nach Anbietern. Oft ist die Website das Erste, das sie von einem Unternehmen sehen. Das Webdesign prägt das Image des Unternehmens und entscheidet mit darüber, ob sich der Besucher weiter für Ihr Unternehmen interessiert oder – Klick – ganz schnell zum Wettbewerb geht.

Mit einer klaren Botschaft – fernab vom Einheitsbrei – können Sie Wunschkunden gezielt ansprechen. Kunden, mit denen Sie gerne arbeiten, die Ihre Leistung wertschätzen und einen angemessenen Preis dafür zahlen. Ist Ihr Webdesign austauschbar – und nichts anderes sind Standardvorlagen – wirkt Ihr Unternehmen austauschbar. Was übrig bleibt ist: Preiskampf. Ein Standard-Webdesign ist nichts anderes als eine Floskel. Eine Hülle ohne Aussagekraft, ohne Seele und ohne Substanz.

»Ich habe bisher nur gutes Feedback bekommen«

Das Argument höre ich immer wieder. Haben Sie schon mal online recherchiert und jemanden mit einer schlechten Website angerufen: »Hallo, Ihre Website wirkt total unübersichtlich und altbacken. Ich gehe jetzt zu Ihrem Mitbewerber, der wirkt professioneller.« Nein? Eben!

Die Qualität einer Website lässt sich nur durch die Wirkung auf Wunschkunden und den tatsächlichen Erfolg messen.

Wirkungsvolles Webdesign ist…

Sie möchten nicht »mal eben irgendein Webdesign« sondern ein Webdesign, das für Ihre Kundengewinnung volle Wirkung entfaltet? Dann lassen Sie uns darüber sprechen.



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Sascha Theobald

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Kommunikationsstratege & Webdesigner
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Kommentare zu diesem Artikel

Maren Martschenko  |   25. Februar 2013 um 19:35 Uhr

„Ich habe bisher nur gutes Feedback bekommen.“ Das habe ich tatsächlich, obwohl ich ein „Baukastensystem“ mit fertigem Design/Theme für meine Webseite nutze.
Jede zeitgemäße Webseite basiert heutzutage auf einem Baukastensystem, auch Content Management System genannt. Es gibt auch gute Themes zu kaufen. Damit eine Webseite aber authentisch und überzeugend wirkt, bedarf es mehr als eines guten Webdesigns. Es bedarf einer klaren Markenbotschaft, die sich in Wort, Bild und Design widerspiegelt, in jeder Faser der Seite überzeugt und anspricht. Sie ist die Basis. Eine Marke allerdings – da stimme ich zu 100% zu – bedarf Zeit und Raum zur Entwicklung. Da gibt es keine Abkürzungen. Schnell, schnell ist der Tod jeder Marke. Wenn die Marke allerdings klar, eindeutig und konsistent ist, darf sie meines Erachtens in vielen Fällen auch von der Stange eingekleidet werden. Außer man verkauft Webdesign. Das wäre etwas anderes.

Sascha Theobald  |   26. Februar 2013 um 09:04 Uhr

Vielen Dank für Deine Anmerkung, Maren. Du hast Dein Theme auch bewusst ausgewählt und für Dich anpassen lassen.

Mir geht es um die schnelle, unbedachte Auswahl „irgendeines“ Webdesigns. Gerade 1&1 Webbaukasten & Co. erkennt man immer an seiner unglaublichen Austauschbarkeit und fehlenden Aussagekraft. Eine professionelle, authentische Wirkung ist damit nicht zu erzielen.

Du hast völlig recht. Eine Unternehmen braucht eine klare Botschaft – in jeder Faser seines Seins und Tuns – und das Webdesign ist ein Puzzlestück dieser Botschaft. Nicht mehr aber halt auch nicht weniger. Das Webdesign muss die Botschaft der Marke klar und stimmig transportieren. Das sollte das Maß sein, nicht »schnell« und »ohne großen Aufwand«.

Torsten Kelsch  |   11. März 2016 um 23:40 Uhr

Dem Artikel kann ich voll und ganz zustimmen. Von Laien aus einem Webbaukasten zusammengefrickelte Websites erkennt man einfach, wenn man sich mit Webdesign beschäftigt und ein Auge dafür entwickelt hat.

In allen Bereichen wird allerdings heute dem Konsumenten suggeriert, es könne alles schnell und billig zu bekommen sein und jeder könne quasi alles selber machen. Verschwiegen wird natürlich, dass die Qualität sich von der eines Profis unterscheiden wird, der sich mit dem entsprechenden Bereich seit Jahren intensiv befasst und im Idealfall auch die Ausbildung dafür hat.

Und da wundere ich mich ebenso wie du oft genug über Kleinunternehmer und Mittelständler, dass sie gerade an der Werbung und an der Gestaltung der eigenen Website sparen, also am Aushängeschild ihres Unternehmens. Vielleicht, da sie ja selber keine Designer sind, stellen sie einfach keinen Unterschied zwischen schöner und misslungener Gestaltung fest. Anders kann ich mir die vielen hässlichen Websites nicht erklären.

Noch was anderes: Ich habe einen kleinen Rechtschreibfehler entdeckt. Da ist im Abschnitt „zeitgemäß“ ein „s“ zu viel in
„Dornrösschenschlaf“. Ein Pferd (Ross) war Dornröschen doch nicht, die alte Kuh … 😉

Übrigens: Ich finde die Schrift in deinem Blog gut lesbar und angenehm groß. Ich ärgere mich oft über zu kleine Schriften (ja, auch wenn man die im Browser natürlich vergrößern oder eine Mindestgröße einstellen kann), am besten dann auch noch mit geringem Helligkeitskontrast (dunkelgrau auf anthrazit oder so).

Sascha Theobald  |   12. März 2016 um 11:15 Uhr

Vielen Dank für Ihre Anmerkung und den Hinweis auf den Schreibfehler!

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