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16.05.2014 Kommunikationsstrategie Autor: Sascha Theobald 3 Kommentare

Welche Wirkung hat Ihr Newsletter?

Der Newsletter – für die einen ist er schon lange tot, für die anderen ein unverzichtbares Instrument im Online-Marketing. Wie so oft ist die Lage auch hier weder schwarz noch weiß.
Leuchtende Glühbirne stößt Zahnräder an
© Trezvuy - Fotolia.com

Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen: Ich war nicht mehr wirklich zufrieden mit meinem Newsletter. Das geht doch besser! Also habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie man die Wirkung eines Newsletters verbessert. Wie schafft man einen Newsletter, den die Wunschkunden gerne lesen und weiterempfehlen? Einen Newsletter, der die Reputation als Fachmann stärkt und Vertrauen schafft?

Wagen wir mal einen Blick ins Mail-Postfach

Viele Newsletter weisen nur auf Blog-Beiträge und das Leistungsangebot hin. Folge ich dem Anbieter schon auf Twitter oder habe seinen RSS-Feed abonniert, kenne ich das alles schon. Das Ganze hat dann eher den Charme eines Werbeblättchens eingewickelt in die Zeitung von gestern. Okay – aber halt nicht mehr. Kurz überflogen und dann gelöscht.

Und dann gibt es die Newsletter, die ich gerne lese. Auf die ich fast schon warte. Und wenn ich mir diese Newsletter genauer anschaue, weiß ich auch schnell warum das so ist. Hier wird Herzblut investiert, um mir als Leser wertvolle Impulse zu bieten. Da gibt es weder platte Werbung noch die reine Blogschau.

Beispiel gefällig? Juliane Topka, freiberufliche Lektorin, ist im Netz als Sprachpingel bekannt und versendet monatlich ihren Newsletter »Zwei Minuten für die Sprache«. Darin gibt Sie jeweils einen konkreten Tipp zur Sprache. Keine Werbung. Kein Bla Bla. So bietet sie Menschen, die Schreiben oder einfach nur Freude an der Sprache haben, einen echten Wert. Und ganz nebenher nistet sie sich als Fachfrau für Sprache im Kopf ein. Wen glauben Sie, rufe ich an, wenn ich eine Lektorin suche?

Nur wenn der Newsletter für den Leser einen Wert hat, wird er sich auch für den Absender auszahlen.

Klare Kommunikation oder kalter Kaffee?

Warum sollte mein Wunschkunde überhaupt meinen Newsletter abonnieren? Wegen lieblos reproduzierten Blog-Beiträgen? Platter Werbung? Langweiliger Marketingtexte? Eher nicht! Erst durch konkrete Impulse, persönliche Statements und exklusive Einblicke wird mein Newsletter sexy und hebt sich deutlich von der Masse ab.

Um relevante Inhalte entwickeln zu können, muss ich mich vorab mit der Situation und den Problemen meiner Wunschkunden beschäftigen. Kann ich dem Leser wirklich helfen und ihn inspirieren, werde ich einen Platz in seinem Gedächtnis ergattern. Mit wertvollen Inhalten steigere ich die Akzeptanz und transportiere zwischen den Zeilen mein Know-how, meine Erfahrungen und meine Haltung. Der Leser lernt mich kennen und kann Vertrauen aufbauen.

Wenn Sie die Wirkung des Newsletters auf Ihre Wunschkunden steigern möchten, sollten Sie sich über den Wert Ihrer Inhalte Gedanken machen. Ein nützlicher und lebendiger Newsletter kostet Hirnschmalz, Zeit und Energie. Aber Sie zahlen langfristig auf Ihre Sichtbarkeit und das Vertrauen ein.

Die schnelle Checkliste für einen wirkungsvollen Newsletter

  1. Die Inhalte: Bieten Sie dem Leser konkrete Impulse, persönliche Statements, Branchen-News und / oder exklusive Einblicke? Sind die Inhalte für den Leser wirklich relevant? Oder strotzt der Newsletter vor platter Werbung?
  2. Das Design: Findet sich das Corporate Design im Newsletter wieder? Ist er übersichtlich, aufgeräumt und klar strukturiert? Ansonsten wirkt das Ganze schnell unprofessionell und der Newsletter verliert positive Wirkung.
  3. Der Versandzeitpunkt: Wann sitzen Ihre Wunschleser am Rechner und haben Zeit für Ihre Botschaft? Wann läuft der Newsletter Gefahr in einer Menge angestauter Mails (zum Beispiel nach einem Wochenende) unterzugehen?
  4. Der Absender: Ist der Absender klar erkennbar oder verstecken Sie sich hinter einer kryptischen Mail-Adresse? Gerade bei Solo-Unternehmern sollten Sie den Namen angeben. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter nicht ungelesen im Papierkorb landet.
  5. Die Betreffzeile: Ist die Betreffzeile kurz und aussagekräftig? Macht sie als Schlagzeile neugierig auf den Inhalt? »Newsletter 05/2014« sagt ebenso wenig aus wie eine die schnöde Wiederholung des Newsletter-Namens.
  6. Die Daten: Haben Sie die Mail-Adresse via Double-Opt-In Verfahren eingesammelt? Sind die Bestätigungsmails ansprechend und benutzerfreundlich? Hat jeder Newsletter einen Abmelde-Link? Ist eine Abmeldung ohne umständliche Schritte möglich? Sprechen Sie doch schon bei der Anmeldung aktiv an, dass Sie die Daten nur für den Newsletter verwenden und diese nicht weitergeben.

Newsletter reloaded: Unternehmer-Impulse

Am kommenden Dienstag ist es soweit: Mein renovierter Newsletter feiert Premiere. Um den neuen Anspruch auf den Punkt zu bringen, hört er ab sofort auf den Namen »Unternehmer-Impulse«. Neben Impulsen rund um die Themen Positionierung, Kommunikation und Webdesign erwartet Sie in jeder Ausgabe ein knackiger Tipp für Blogger und der Flurfunk. Hier berichte ich über aktuelle Projekte, interne Entwicklungen oder einfach nur interessante Erlebnisse.

Neugierig geworden? Dann melden Sie sich doch gleich an. Die »Unternehmer-Impulse« flattern dann monatlich (an jedem dritten Dienstag) in Ihr Mail-Postfach.

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Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

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Kommunikationsstratege & Webdesigner
Ich helfe Unternehmen durch eine klare Positionierung und eine klare Kommunikation, eine starke Marke zu werden. Damit Sie sich deutlich vom Wettbewerb abgrenzen, leichter Wunschkunden gewinnen und höhere Honorare erzielen.

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Kommentare zu diesem Artikel

Marc Mertens  |   16. Mai 2014 um 11:17 Uhr

Hallo Herr Theobald,

kurz und knackig, vielen Dank dafür und jetzt bin ich mal gespannt!

Mit freundlichen Grüßen

Heike Lorenz  |   16. Mai 2014 um 12:16 Uhr

Super Artikel – hat direkt gewirkt & ich habe mich angemeldet 🙂

Sascha Theobald  |   16. Mai 2014 um 19:19 Uhr

Das freut mich! 🙂

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