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10.01.2013 Kommunikationsstrategie Autor: Sascha Theobald 2 Kommentare

Opel, lass den Adam auch online leben!

Heute lief der erste Opel Adam in Eisenach vom Band. Während die Medien darüber berichten und Fotos vom Ereignis zeigen, bekommen 277.000 Opel-Fans bei Facebook nur ein Pressefoto und eine kurze Notiz zu sehen. Warum nutzt Opel das Potenzial nicht?
Opel Adam

Frisch, frech, fröhlich kommt er daher – der neue Opel Adam. Als »höchst individuali­sierbarer Lifestyle-Stadtflitzer« soll er gerade auch die jüngere Zielgruppe ansprechen. Ein Auto, dass sich im Social Media Umfeld besonders wohl fühlen sollte und schier unendlich Möglichkeiten bietet, die Herzen der Menschen zu erobern. Aber mit sterilen Notizen und Pressefotos kann man keine Herzen erobern.

Stell Dir vor, es ist Party und niemand merkt es

Wenn der neue Star am Opel-Himmel das Tageslicht erblickt, ist das schon ein Ereignis. Für den Autobauer und für die Menschen, die sich auf den Flitzer freuen. Nicht wenige werden bei dem Kleinen ins Schwärmen geraten – kann man ihn doch ganz nach seinen Wünschen gestalten.

Verschiedene Medien berichten und zeigen Fotos der Veranstaltung. Opel zelebriert diesen Anlass auf seine ganz eigene Art. Die rund 277.000 Facebook-Fans bekamen eine kurze Notiz zu lesen – geschmückt mit einem sterilen Pressefoto. Im Opel-Blog berichtet man in einem Artikel über die Berichterstattung des ZDF-Morgenmagazins. Eigene Einblicke in die Opel-Welt? Weit gefehlt!

Heute braucht es lebendige Kommunikation

Das Web 2.0 bietet Unternehmen die spannende Möglichkeit direkt mit Menschen zu kommunizieren. Über keinen Kanal – wie zum Beispiel Facebook – erreiche ich so schnell eine große Anzahl an Interessenten. Nirgendwo habe ich so vielfältige Möglichkeiten lebendig zu kommunizieren. Nirgendwo ist die Annahme so groß – ein Blick hinter die Kulissen oder ein Bericht aus der ersten Reihe wird eben nicht als Werbung wahrgenommen.

Das Social Media Volk möchte »live dabei sein«, wenn sich in Eisenach der Vorhang lüftet. Fotos und ein Livebericht liegen doch nahe. Man könnte die Entstehung des ersten Adams als Video zeigen. Interviews mit Gästen bringen. Einen VIP-Besuch zum Event verlosen. Und und und. So macht man aus Menschen wirkliche Fans. Und aus Fans werden Kunden. Und die braucht Opel doch gerade jetzt.

Wenn Opel am Leben bleiben möchte, sollte es mal Leben in die Social Media Bude bringen.

Foto: © GM Company



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Sascha Theobald

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Kommentare zu diesem Artikel

marketingfish  |   11. Januar 2013 um 15:06 Uhr

Opel „Äddäm“ – Warum uns der Name nicht gefällt: http://www.marketingfish.de/all/der-neue-opel-warum-uns-der-name-nicht-gefaellt-6472/

Mathilde  |   22. Februar 2013 um 15:53 Uhr

Ich finde den neuen Kurs von Opel richtig und auch erfolgsversprechend! Nur diese ständige Mitleidsmasche der Medien kann einem ganz schön auf die Nerven gehen.

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