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15.03.2013 Kommunikationsstrategie Autor: Sascha Theobald 2 Kommentare

Persönlich, aber nicht privat

Annette Schwindt fragt in Ihrer Blogparade: »Profil oder Seite – oder beides?«. In meinem Beitrag beantworte ich die Frage für mich persönlich und als Kommunikationsstratege in Hinblick auf eine klare Kommunikation.
Bildschirmfoto Sascha Theobalds Facebook-Seite

Wenn ich das Thema »persönliche Kommunikation im Social Web« anspreche, sehe ich oft die Schweißperlen auf der Stirn meines Gegenübers. Man möchte ja nicht sein Privatleben in die Öffentlichkeit zerren. Aber davon ist nicht die Rede. Kommunikation kann durchaus persönlich sein ohne privat sein zu müssen. Gerade für Einzelunternehmer ist es wichtig, persönlich zu kommunizieren, um das Vertrauen der Menschen gewinnen zu können.

Perspektivenwechsel: Was interessiert die Leser?

Wenn ich vom letzten Konzertbesuch berichte oder ein Klassentreffen organisiere, wird das meine Kunden und Geschäftspartner wenig interessieren. Auf der anderen Seite würden Freunde und Familie mich virtuell stumm schalten, wenn ich sie den ganzen Tag mit Business-Themen zutexte.

Die Frage der Trennung ist also nicht nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Man sollte die Perspektive wechseln und sich überlegen, wen welche Themen interessieren und wo ich mit wem über was sprechen kann. Oft ist eine Trennung der privaten und beruflichen Kommunikation die sinnvollste Lösung.

Achten Sie auf eine klare Kommunikation

Ob Profil oder Seite finde ich als Frage eher zweitrangig. Es gibt genügend Berater und Trainer, die über ein privates Profil beruflich kommunizieren. Die nutzen dieses Profil dann aber auch meist nicht auch noch für ihre private Kommunikation.

Ob man bei einer rein beruflichen Nutzung eher ein Profil oder eine Seite wählt, ist dann wohl eher Geschmacksache. Ich empfehle hier lediglich zu beachten, dass Unternehmensseiten (z.B. im Gegensatz zu den privaten Facebook-Profilen) in der Anzahl der Fans nicht beschränkt sind und interessante zusätzliche Funktionen bieten. So lassen sich z.B. wichtige Eckdaten auswerten und Posts promoten.

Möchte man das Social Web aber privat und beruflich nutzen, sollte man die Kanäle auch im Sinne einer klaren Kommunikation trennen. So lassen sich die jeweiligen Leser viel gezielter ansprechen und irrelevante Themen konsequent ausschließen. Das gleiche gilt auch für Projekte, die ich als Selbständiger betreue. Achten Sie stets darauf, dass ihre Botschaft nicht verwässert und sie dadurch für Ihre Leserschaft uninteressant werden. Zudem wirkt ein beruflich genutztes Profil mit allzu viel privatem Bla Bla auf Interessenten eher unprofessionell.

Und wie halte ich es?

Mein Grundsatz in der beruflichen Kommunikation lautet »persönlich, aber nicht privat«. Da ich z.B. Facebook sowohl privat als auch beruflich nutzen möchte, habe ich das auch klar getrennt. Hier betreibe ich neben meinem privaten Profil eine Unternehmensseite für meine berufliche Kommunikation. Für unsere neue Marke, die im April starten wird, wird es ebenso eine separate Seite auf Facebook und Google+ geben. Genau so trenne ich auch bei Twitter.

Mir ist es wichtig, meine private Kommunikation vor der Öffentlichkeit abzuschirmen. Daher ist mein privates Profil bei Facebook geschützt. Meine privaten Beiträge und Fotos sind dort nur für Freunde sichtbar. Mir ist klar, dass Facebook & Co. die Privatsphäre nicht gerade erfunden haben. Ich würde nie allzu private oder gar peinliche Dinge posten. Aber nicht jede private Anekdote muss gleich für jeden sichtbar sein.

Im Gegensatz dazu, möchte ich natürlich mit meiner beruflichen Kommunikation die Öffentlichkeit erreichen. Die Beiträge können von allen Besuchern eingesehen und kommentiert werden. Auch Suchmaschinen können meine Aussagen indizieren.

Zur Blogparade »Profil oder Seite – oder beides?« von Annette Schwindt



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Sascha Theobald

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