Twitter-SymbolFacebook-SymbolInstagram-SymbolXing-SymbolLinkedIn-SymbolRSS-Symbol
24.08.2014 Digitale Kommunikation Autor: Sascha Theobald 3 Kommentare

Twitter-Account gehackt – Was ist zu tun?

Ihr Twitter-Profil hat sich selbständig gemacht und veröffentlicht Tweets mit dubiosen Links? Dann wurde ihr Account gehackt. In drei einfachen Schritten lösen Sie das Problem und werden wieder Herr der Lage.
Blauer Vogel

Oft merken Twitterer es gar nicht selber, dass ihr Account gehackt wurde. Wer hat schon seine eigene Timeline ständig im Blick? Meistens melden sich die Follower, die in einem Tweet mit SPAM-Link erwähnt wurden. Einen Text gibt es in den Tweets meist nicht. Ein geknackter Account ist im Moment unangenehm und fühlt sich merkwürdig an – ist aber kein Drama. Mit diesen drei einfachen Schritt wird Ihr Profil wieder sicher.

1. Passwort ändern

Als erstes sollten Sie schnell das Passwort für Ihren Twitter-Account ändern. Damit kappen Sie dem Störenfried den Zugang zu Ihrem Profil. Wählen Sie bitte ein sicheres Passwort. Ein paar Tipps für sichere Passwörter und wie Sie die bequem verwalten können, habe ich hier schon mal verbloggt. Nutzen Sie für verschiedene Plattformen auch verschiedene Passwörter. Ein Einheits-Passwort für alle Accounts vergrößert die Gefahr erheblich. Ein Sicherheitsleck in nur einer der Plattformen kann den Übeltätern auch Zugang zu allen anderen Profilen ermöglichen.

Online-Fenster um auf twitter.com das Passwort zu ändern

2. SPAM-Tweets löschen

Nun sollten Sie die SPAM-Tweets löschen. Damit vermeiden Sie weitere Klicks auf die SPAM-Seiten und bereinigen Ihre Timeline.

3. Bei den Betroffenen entschuldigen

Eine Frage der Höflichkeit: Entschuldigen Sie sich kurz bei den Followern, die in Ihren SPAM-Tweets erwähnt wurden. Dazu reicht ein einzelner Tweet mit einer kurzen Entschuldigung, dem Hinweis, dass Ihr Account gehackt wurde und dass das Problem behoben ist. Die Betroffenen einzeln anzusprechen ist nicht nötig. Follower, die Sie direkt auf das Problem angesprochen haben, sollten Sie natürlich antworten, sich bedanken und signalisieren, dass Sie das Problem im Griff haben.

Vorsorge für Ihre Online-Profile

Das Phänomen der gekaperten Profile gibt es natürlich auch in anderen Social Networks. Facebook ist ebenfalls ein beliebtes Ziel. Das Vorgehen, um das Problem zu lösen, ist normalerweise das gleiche. Eine absolute Sicherheit gibt es – wie auch sonst im Leben – natürlich nicht. Aber wenn Sie die Tipps für sichere Passwörter beherzigen, können Sie die Gefahr deutlich minimieren. Zudem sollten Sie ein Auge darauf haben, welcher App Sie Zugang zu Ihrem Profil gestatten. Hier häuft sich mit der Zeit so einiges an. Es macht Sinn, die Freigaben regelmäßig zu prüfen. Nutzen Sie eine App nicht mehr, sollten Sie die Freigabe auch löschen. Gleiches gilt für Applikationen, die Sie nicht kennen. Diesen sollten Sie den Zugriff verweigern und sie aus der Liste löschen.



Tags:
Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

Instagram-SymbolXing-SymbolLinkedIn-SymbolRSS-Symbol
Kommunikationsstratege & Webdesigner
Ich helfe Unternehmen durch eine klare Positionierung und eine klare Kommunikation, eine starke Marke zu werden. Damit sie sich deutlich vom Wettbewerb abgrenzen, leichter Wunschkunden gewinnen und höhere Honorare erzielen.

KlarMacher-Update

Exklusive Impulse für Ihre Unternehmenskommunikation
Monatlich · kostenlos · inspirierend   |   Mehr Infos

Kommentare zu diesem Artikel

Steve Naumann  |   11. September 2014 um 17:00 Uhr

Mal abgesehen davon, dass ich’s nie tun würde: Wenn ich der Angreifer wäre, würde ich als erstes das Passwort ändern. So bleibt mir mehr Zeit zum Spammen.

Hatte bei dem Wortlaut „Twitter-Account gehackt – Was ist zu tun?“ eine Anleitung erwartet, wie man Twitter kontaktiert und von der rechtmäßigen Inhaberschaft des Kontos überzeugt.

Oftmals sind es Apps, die über die Schnittstelle twittern und (hoffentlich) keinen Zugriff auf die Einstellungen haben. Dann sind die Hinweise sehr nützlich. 🙂

Beste Grüße
Steve

Jay F Kay  |   17. Juni 2015 um 16:30 Uhr

Was fehlt:
1b) Den App-Zugriff im Twitter-Konto überprüfen. Idealerweise alles widerrufen und nur die Services neu autorisieren, die man wirklich benötigt und die sicher sind.

Sascha Theobald  |   17. Juni 2015 um 19:36 Uhr

Danke für die Ergänzung, Jay F Kay. Das ist ein guter und richtiger Hinweis!

Einen Kommentar schreiben

Ich freue mich auf Ihren Kommentar. Bitte schreiben Sie unter Ihrem Namen. Werbung und platte SEO-Kommentare werden gelöscht.

Newsletter abonnieren
Sascha Theobald – einfach. klar. kommunizieren.