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31.03.2013 Aktuelles Autor: Sascha Theobald 1 Kommentar

Und was machen Sie so beruflich?

Diese Frage stellt Wibke Ladwig in ihrer Blogparade. Gerade Freiberufler in neueren Berufsfeldern dürften mit der Antwort ihre Probleme haben. Aber braucht es heute überhaupt noch starre Berufsbezeichnungen? Ein Findung in drei Akten.
Buchstabensteine
© maryse chabrier – Fotolia.com

Diese Frage hat mich tatsächlich vor einiger Zeit beschäftigt. Was genau sage ich eigentlich, wenn ich gefragt werde? Die üblichen Berufsbezeichnungen stimmten mich wenig versöhnlich. Man landet schnell in der »irgendwas mit Medien / Werbung / Internet« Schublade. Wird es zu außergewöhnlich sieht man in große Augen mit noch größeren Fragezeichen.

1. Akt: Unterschiedliche Ausgangslagen

Es gibt Berufsbezeichnungen, mit denen jeder sofort etwas anfangen kann: Apotheker, Maler oder Feuerwehrmann. Aber was macht eigentlich eine Community Managerin, ein Konzeptdesigner oder ein Informationsarchitekt? Letzteres konnte mir der Mitarbeiter einer Internetagentur kaum selber erklären.

Neue Aufgaben bringen neue Berufsbezeichnungen mit sich. Und der »normale Mensch« kann sich meist nicht vorstellen, was nun konkret hinter den Begriffen steckt. Es ist eine erklärungsbedürftige Worthülse ohne Aussagekraft. Aber wie kann man die Frage beantworten, ohne leere Blicke zu ernten und selber ins Straucheln zu kommen?

2. Akt: Butter bei die Fische

Früher stand Mediendesigner auf meiner Visitenkarte. Damals als Angestellter in der Agentur. Das hatte ich gelernt. Mit dieser Berufsbezeichnung ging ich auch in die Selbständigkeit. Austauschbarkeit galore.

Meine Designs waren nie verspielt und quirlig, sondern immer klar, aufgeräumt und übersichtlich. Das ist meine Stärke. Die Informationsflut so zu strukturieren, dass sie übersichtlich und klar wird – den Fokus auf die wirklich wichtigen Aspekte zu setzen und unwichtige Dinge konsequent rauszuschmeißen. Design ist visuelle Kommunikation. Was ich im Design mache, gilt auch für Kommunikation in anderen Bereichen. Es muss klar und stimmig sein. Es kommt auf Details an. Klare Kommunikation ist mein Ding.

Auf die Frage, was ich beruflich mache, antworte ich: »Ich helfe Unternehmern durch eine klare und stimmige Kommunikation Wunschkunden zu gewinnen.« Das ist auch für einen Fachfremden verständlich und (be-)greifbar. Muss es dann doch mal eine feste Berufsbezeichnung sein, fühle ich mich zwischenzeitlich mit »Kommunikationsstratege und Webdesigner« sehr wohl.

Auf welchem Weg ich meinen Kunden aber letztlich helfe ist zweitrangig. Ob als Stratege, Designer, Impulsgeber, Wachrüttler, Betriebsblindheitdurchbrecher oder Autor. Der thematische Kern und der Nutzen ist immer der selbe. Und darauf kommt es an.

3. Akt: Inhalte statt leerer Worthülse

Letztendlich bin ich ich. Ein einzigartiger Mensch. Kein Berufsbild. Nicht der eine Begriff. Ich lasse mich nicht in eine Wort-Zwangsjacke stecken. Ich bin ein Mensch mit besonderen Stärken. Mit Ecken und Kanten. Strategisch denkend. Gut auf den Punkt bringend. An der richtigen Stelle hinterfragend. Mit einer Leidenschaft für ein spannendes Thema. Wunschkunden gewinnen durch klare Kommunikation. So kommuniziere ich meinen Beruf und so arbeite ich auch.



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Sascha Theobald

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