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04.03.2013 Botschaften Autor: Sascha Theobald

Was kosten Sie denn?

Wer auf seiner Website keine Preise veröffentlichen will oder kann, sollte keinen plakativen Navigationspunkt »Preise« einrichten. Denn das weckt falsche Hoffnungen, enttäuscht den Besucher und sendet die falsche Botschaft.
Geld und Taschenrechner liegen auf dem Tisch © Grecaud Paul – Fotolia.com

Auf vielen Websites finden Sie den Navigationspunkt »Preise«. Und was erwarten Sie da? Richtig: Die Preise für die Leistungen des Unternehmens. Oft finden Sie dort aber nur eine ausführliche Rechtfertigung dafür, dass man die Preise hier nicht nennen kann. Das macht keinen Sinn, hat einen faden Beigeschmack und erfüllt die Erwartungen nicht. Denn wo Preise draufsteht, sollten auch Preise drin sein.

Wenn Sie einen Online-Shop mit fest bepreisten Produkten haben, ist die Sache klar. Aber Dienstleister können und wollen ihre Preise in der Regel nicht im Internet veröffentlichen. Der Bedarf jedes Kunden ist anders und die Preise müssen oft individuell kalkuliert werden. Das ist nichts Schlimmes und das kann jeder nachvollziehen.

Wie sag ich’s dem Interessenten?

Wecken Sie keine falschen Hoffnungen. Auch im wahren Leben sagen Sie dem Interessenten, dass Sie sich erst seinen Bedarf anhören müssen, um dann ein individuelles Angebot zu erstellen. Und das ohne jeglichen Vortrag über Dumpingpreise, fehlende Motivation und ausgiebige Rechtfertigungen. Halten Sie es doch auf Ihrer Website auch so.

»Leider kann ich Ihnen an dieser Stelle keine konkreten Preise nennen« ist negativ formuliert und vermittelt einen Missstand. Wenn Sie dann noch anbringen, dass kläglich bezahlte Arbeit keinen Spaß machen könne, klingt das eher nach wehleidigem Jammern als nach selbstbewusstem Unternehmer. Hey, und Sie wissen doch was Ihre Arbeit wert ist und dass der Kunde Sie nicht nur wegen des Preises bucht, oder?

Ich empfehle Ihnen, die Notwendigkeit einer individuellen Kalkulation ganz selbstverständlich und positiv zu kommunizieren – zum Beispiel direkt auf den Leistungsseiten integriert. Am Ende der Seite kann man die Aussage schön mit einer Aufforderung (sog. Call-to-action) kombinieren.

»Unsere Preise sind so individuell wie Ihre Bedürfnisse. Gerne erstellen wir Ihnen ein verbindliches Angebot. Rufen Sie uns doch einfach an oder senden Sie uns eine Nachricht über das Formular«. Klingt doch viel professioneller und freundlicher, oder?



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Sascha Theobald

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