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14.06.2012 Digitale Kommunikation Autor: Sascha Theobald 1 Kommentar

Webvideos in der Unternehmenskommunikation

Gestern habe ich meinen ersten Twittwoch in Köln besucht. Daniel Backhaus, Daniel Fiene, Markus Hündgen, Jochen Mai und Ingo Notthoff haben ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Webvideos zum Besten gegeben.
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© Thomas Pajot - Fotolia.com

Das Thema halte ich auch für kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) interessant – auch wenn der eine oder andere Podiumsteilnehmer der Meinung ist, dass gute Webvideos nur mit großen Budgets zu realisieren sind. Das sehe ich anders. Leider konnte die Veranstaltung hier nur ganz grob an der Oberfläche kratzen und nicht weiter in die Tiefe gehen.

Erst mal ein paar Fakten

Quelle: YouTube

Wichtig für Dienstleister: Ein Webvideo kann vertrauen schaffen

Das Webvideo ist kein Ersatz für guten Text oder aussagekräftige Fotos. Aber es ist eine tolle Möglichkeit, um ein Unternehmen, eine Persönlichkeit, ein Produkt oder einen Vorgang näher zu bringen.

Als Betrachter habe ich so beispielsweise die Möglichkeit einen Dienstleister besser kennenzulernen. Das schafft Vertrauen. Und ein gutes Webvideo muss nicht teuer produziert sein – auf den Inhalt und die Tonalität kommt es an. Es muss einfach authentisch sein. Hat der Betrachter das Gefühl, echte Einblicke zu bekommen, wird das sein Vertrauen steigern.

Ein schönes Beispiel für eine gute und erfolgreiche Video-Reihe ohne teure Produktion ist »Auf ein Wort vorm Regal« von Mirko Kaminski. iPhone ins Regal gestellt und 2 Minuten über persönliche Einschätzungen zu einem bestimmten Thema gesprochen. Aussagekräftig, persönlich und auf den Punkt gebracht – so sollte ein gutes Webvideo sein.

Ein Produkt einfach erklärt

Ein Video, dass mir in guter Erinnerung geblieben ist, kommt von der Firma QKies. Sie erklären leicht und verständlich wie ihr Produkt funktioniert. Nach gut 2 Minuten bleiben keine Fragen mehr offen – und ich kann das Produkt ganz beruhigt bestellen.

Der will doch nur spielen…

Eine Aussage von Daniel Backhaus möchte ich hier noch aufgreifen. Er regte an, Unternehmen für weniger gelungene Videos nicht anzugreifen. Lieber solle man den Mut würdigen, dass sie etwas Neues probiert haben. Das sehe ich auch so.

Unternehmen – egal ob groß oder klein – sind meist sehr darauf bedacht, möglichst perfekt rüber zu kommen. Neue Wege außerhalb des erprobten 08/15 zu testen birgt ein gewisses Risiko. Und es braucht Mut und Selbstbewusst es einfach zu tun. Wir wollen nicht noch mehr weichgespülte Filmchen. Dann sollten wir Unternehmen auch zugestehen auszuprobieren und ihnen Patzer verzeihen. Ausprobieren und neues Entdecken – für mich ist das ein wichtiger Faktor der Social Media.


Und nun sind Sie dran: Welche guten Webvideos kennen Sie? Welche sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?


Externer Link: Nachbericht zum Twittwoch Köln #16



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Porträt Sascha Theobald

Sascha Theobald

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