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Corporate Blog: Herz der digitalen Kommunikation

Das Corporate Blog ist die digitale Heimat eines Unternehmens. Es arbeitet rund um die Uhr in Sachen Reputation und Akquise. Hier leben Inhalte, hier ist die Seele des Unternehmens spürbar, hier ist man Gastgeber und hat Hausrecht.
Das Corporate Blog als Herzstück der digitalen Kommunikation

Was ist ein Corporate Blog?

Mitte der Neunziger erobern die ersten Online-Tagebücher das Netz. Aus der Wortschöpfung Weblog (aus Web und Logbuch) wird schnell die Kurzform »Blog«. Was Blogger zunächst als Plattform nutzten, um ihre persönliche Meinung zu verbreiten, haben zwischenzeitlich auch Unternehmen für sich entdeckt.

Das Corporate Blog ist die Basis des digitalen Auftritts. Daran angeschlossen sind zum Beispiel Präsenzen in Social Networks oder ein eigener Newsletter. Während Botschaften und Gespräche auf fremden Plattformen eher flüchtig sind, ist das Blog langfristig angelegt. Ein strategisch geführtes Firmenblog wird dadurch zu einem wichtigen Wert für das Unternehmen.

Blogs zeichnen sich durch regelmäßige Beiträge aus, die lebendig formuliert sind und einen hohen Nutzen für den Leser haben. So wird aus einer statischen Website ein lebendiges Angebot – das gefällt neben dem Besucher auch den Suchmaschinen. Unternehmen erreichen über das Blog Wunschkunden, potenzielle Mitarbeiter, Pressevertreter und anderen interessanten Menschen.

Im Gegensatz zum klassischen News-Bereich auf Websites, können Blog-Beiträge kommentiert werden. Die Beiträge werden in Kategorien sortiert und mit Schlagworten (Tags) versehen. So lässt sich ein Blog nach Themen durchstöbern. Die Beiträge des Blogs lassen sich zum Beispiel per RSS-Feed abonnieren. Der Nutzer bekommt dann neue Beiträge automatisch bei Veröffentlichung im RSS-Reader angezeigt.

Warum Unternehmen bloggen

Es gibt viele Gründe für Unternehmen, zu bloggen. Einer der wichtigsten ist sicherlich die Kundengewinnung. Firmenblogs sind ein mächtiges Instrument in der Akquise. Weitere Ziele sind zum Beispiel, die Reputation im Web zu stärken, Fachkräfte zu gewinnen, sich vom Wettbewerb abzugrenzen und höhere Honorare zu erzielen. Nicht selten ist ein Blog auch ein wunderbarer Weg, um die Aufmerksamkeit von Presse und Buchverlagen zu gewinnen.

Um diese Ziele erreichen zu können, muss ein Unternehmensblog zwei entscheidende Faktoren erfüllen.

Aufmerksamkeit
Damit aus dem Blog keine einsame Insel wird, müssen Unternehmen die Aufmerksamkeit der Menschen gewinnen. Die Basis dafür sind relevante Inhalte, die die Wunschleser wirklich interessieren. Mindestens genauso viel Energie wie ins Schreiben sollten Unternehmen in die Distribution stecken. Ob Suchmaschinen, Social Networks oder Fachbeiträge – es gilt, Kontaktpunkte zu schaffen.

Wer im Netz nicht sichtbar ist, schleust seine potenziellen Kunden direkt zum Wettbewerb durch.

Vertrauen
In einem guten Blog lernen die Leser das Unternehmen und die Menschen darin kennen. Durch eine klare und lebendige Kommunikation fernab von platten Werbebotschaften werden sie (be-)greifbar und vertrauenswürdig. Unternehmen müssen verstehen, dass Menschen mit Menschen kommunizieren – und Geschäfte machen.

Wer das Vertrauen der Menschen gewinnt, hat einen enormen Wettbewerbsvorteil und muss seine Leistungen nicht über den Preis verkaufen.

Welche Vorteile bringt ein Corporate Blog?

Immer wieder wird diskutiert, ob Unternehmen überhaupt ein eigenes Blog brauchen. Ob Medium, Facebook Notes oder LinkedIn Pulse – es gibt heute genügend Möglichkeiten auf fremden Plattformen zu publizieren. Andere Unternehmen diskutieren immer noch, ob man überhaupt im Web aktiv sein sollte – und ob »ein wenig Facebook« nicht reicht. Wer verantwortungsvoll und strategisch an den langfristigen Erfolg seines Unternehmens denkt, wird schnell zu einem anderen Schluss kommen.

Knotenpunkt für digitale Kommunikation
Das Blog ist ein fester Anlaufpunkt und damit Basis der digitalen Unternehmenskommunikation. Beiträge in Social Networks können Bezug auf das Blog nehmen und dort Leser binden. Die Sichtbarkeit auf Facebook & Co. wird durch Algorithmen weiter sinken. Im Blog haben Sie die volle Aufmerksamkeit.

Langfristige Wirkung
Investiert ein Unternehmen in relevante Inhalte und den Aufbau einer Community, schafft es einen echten Wert. Denn die Inhalte wirken langfristig. Auch alte Blog-Beiträge ziehen immer wieder Leser und damit potenzielle Kunden an. Auf anderen flüchtigen Plattformen ist das kaum möglich.

Datenhoheit
Vertrauen Sie Ihre wertvollen Inhalte anderen Plattformen an, sind Sie immer von deren Gusto abhängig. Facebook sperrt Unternehmensseiten, Plattformen werden geschlossen, Inhalte werden gelöscht – der Erfolg Ihres digitalen Auftritts und der Aufbau Ihrer Marke liegen in fremden Händen. Mit einem eigenen Blog haben Sie die Zügel und damit Ihre Inhalte fest in eigener Hand.

Ehrliche Kommunikation statt platter Werbung
Austauschbare Werbebotschaften und PR-Sprech haben es immer schwerer Menschen zu erreichen. Ein gutes Unternehmensblog schafft Relevanz durch interessante Inhalte. Potenzielle Kunden und Partner finden den Weg auf Ihre Plattform. Sie teilen Ihre Botschaft und werden Teil Ihrer Community – alles freiwillig.

Lebendige Inhalte statt verstaubter Website
Offline-Kontakte besuchen Ihre Website, um mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren. Lebendige, relevante Inhalte wirken professionell und vertrauenserweckend. Der Besucher merkt schnell, dass Sie offen kommunizieren, Ihr Business aktiv weiterentwickeln und Ihr Fach verstehen. Wichtige Pluspunkte auf dem Weg zur Auftragsvergabe.

Suchmaschinen
Ja, auch mit einer statischen Website können Sie auf Google & Co. gefunden werden. Mit aktuellen und aussagekräftigen Inhalten werden Sie für die Suchmaschinen viel interessanter. Sie schaffen deutlich mehr und bessere Kontaktpunkte in den Suchergebnissen.

Vernetzung
Engagiert zu bloggen heißt auch, sich zu vernetzen. Gerade für Solo-Unternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen entsteht hier oft ein virtuelles Netzwerk, dass sich gegenseitig unterstützt und empfiehlt.

Argumente gegen ein Unternehmensblog

Spreche ich mit Interessenten über den Start eines Corporate Blogs, sind es klassische Argumente, die Unternehmen erst mal vom Bloggen abhalten. Schauen wir uns dann die andere Seite der Medaille an, lösen sich diese Bedenken schnell in Luft auf.

Ich habe doch nichts Neues zu sagen!
Es geht nicht darum, dass jedes Blog das Rad neu erfindet. Mit guten Inhalten transportieren Sie zwischen den Zeilen, was Sie auf dem Kasten haben, wie Ihre Haltung zum Thema ist und wie Sie ticken. Es geht nicht nur um das »Was«, sondern gerade für Dienstleister auch um das »Wie«.

Dafür haben wir keine Zeit!
Auch wenn uns viele Wunderheiler Anderes glauben machen wollen: Erfolg gibt es nicht per Autopilot. Kundengewinnung braucht Zeit und Engagement. Die Frage ist, wie viel Zeit und Geld stecken Sie aktuell in die (Kalt-)Akquise. Oder wie viel Potenzial auf höhere Umsätze und Expansion liegen brach? Wer mit seinem Geschäft vorankommen will, muss investieren. Oft sind digitale Strategien effizienter als alte Akquisewege. Was dann bleibt, ist eine Frage der Priorität.

Warum sollte man mich noch buchen, wenn ich Tipps verschenke?
Informationen und Tipps gibt es bereits zu allen Themen im Netz. Wenn der Suchende die Antworten nicht bei Ihnen findet, geht er halt zur nächsten Anlaufstelle. Und genau hier liegt die Krux. Finden Sie im Web zu Ihrem Thema nicht statt, sind die Kunden direkt beim Wettbewerb. Und ansonsten verhält es sich wie bei Fachbüchern. Das Lesen von allgemeinen Tipps ist immer noch etwas anderes als eine konkrete Unterstützung. Wenn Sie mit den Impulsen im Blog punkten, wird man Ihnen auch im konkreten Bedarfsfall eine kompetente Lösung zutrauen.

Wir haben Angst vor einem Shitstorm!
Jeder kennt die Schlagzeilen von Pöbeleien und Shitstorms in diesem bösen Internet. Sicher, gerade bei politischen Themen geht es oft heiß her. Wenn wir uns dann aber im Bereich Unternehmensauftritte umschauen, sollten wir die Suppe nicht zu heiß löffeln. Denn was oft als Shitstorm hochgekocht wird, ist eigentlich nur Kritik. Und die ist für Unternehmen wertvoll. Sie bekommen die ungefilterte Meinung der Menschen und die Möglichkeit direkt mit ihnen in Kontakt zu treten – ein echter Wettbewerbsvorteil. Und auch im Web gilt: Wer mit der Kritik geschickt umgeht, kann aus Kritikern Verbündete machen.

Für wen lohnt sich ein Corporate Blog besonders?

Ob Hersteller, Händler oder Bildungsanbieter – immer mehr Unternehmen betreiben ein Blog. Für Dienstleister ist eine lebendige und offene Kommunikation besonders wichtig, denn ihr Produkt ist nicht greifbar und kann vor der Buchung nicht getestet werden. Ein Blog macht die »Katze im Sack« greifbar und gibt den Interessenten ein Gefühl davon, was sie erwartet.

Unternehmen, die sich gegen einen großen Wettbewerb behaupten müssen, kommen mit austauschbaren Werbefloskeln nicht weit. Eine starke Identität, klare Botschaften und eine lebendige Kommunikation helfen, sich von der Masse abzuheben. Sie setzen einen Anker im Kopf Ihrer Wunschkunden und sind im entscheidenden Moment präsent.

Worauf kommt es beim Bloggen an?

Ein gutes Blog ist relevant.
Ein Unternehmensblog braucht den gnadenlosen Perspektivwechsel. Es ist völlig egal, was für das Unternehmen interessant ist. Es zählt ausschließlich, was den Wunschleser interessiert. Nur dann kann ein Blog seine Wirkung entfalten.

Wie kann ich meinem Wunschkunden helfen? Welche Fragen kann ich beantworten? Wie kann ich ihm spannende Einblicke gewähren? Wie kann ich ihn inspirieren? Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt und sein Blog strategisch ausrichtet, wird Aufmerksamkeit bekommen und Vertrauen schaffen.

Ein gutes Blog hat Aussagekraft.
Niemand interessiert sich für glattgebügeltes PR-Blabla. Mit starken Botschaften erobern Sie Herz und Hirn Ihrer Leser. Schieben Sie die Pressemeldungen und den Werbeslogan zurück in die Schublade und werden Sie konkret. Umso besser der Leser Sie und Ihre Arbeit greifen kann, umso eher wird er Vertrauen zu Ihnen aufbauen und Sie im Hinterkopf abspeichern.

Damit die Botschaften sitzen, müssen Unternehmen ihre Wunschleser kennen und sie gezielt ansprechen. Sie müssen deren Situation, deren Probleme und deren Bedürfnisse kennen.

Ein gutes Blog hat Persönlichkeit.
Der Leser muss die Menschen hinter den Worten kennenlernen können. Menschen kommunizieren nicht mit Marken. Sie kommunizieren mit Menschen. Und sie machen mit Menschen Geschäfte – gerade wenn es um Dienstleistungen geht. Also werden Sie als Mensch greifbar. Verleihen Sie Ihrem Blog Seele und lassen Sie eine klare Haltung spüren.

Ein gutes Blog lebt.
Ein Blog lebt von lebendigen Inhalten und der Interaktion mit Lesern und anderen Bloggern. So haben Sie die Möglichkeit schnelleres Feedback zu bekommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Ein lebendiges Blog zeichnet sich nicht nur durch regelmäßige Beiträge und Kommentare aus. Durch eine flotte Schreibe und eine unverwechselbare Stimme verlassen Sie verstaubte Pfade und sind den Menschen näher. Wenn für den Kunden die Tonalität im Blog und im persönlichen Gespräch stimmig ist, ernten Sie einen großen Vertrauensvorschuss

Was kann in einem Corporate Blog stattfinden?

Die Basis eines Firmenblogs sind Texte in Form von Tipps, Impulsen und Einblicken in das Unternehmen. Ein Blog kann aber noch viel mehr. Ob verschiedene Medien oder Formate – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Beispiele für Blog-Formate

Wie kommen die Leser zum Blog?

Regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen ist nur die halbe Miete. Es ist genauso wichtig, Leser zu gewinnen und Beziehungen zu knüpfen.

Leser finden Ihr Unternehmensblog, weil …

Damit Ihre Leser Sie im richtigen Moment finden oder schon auf dem Schirm haben, müssen Sie im Netz präsent sein. Und das an verschiedenen potenziellen Kontaktpunkten. Ich nenne das die Brotkrumen-Strategie. Legen Sie im Umfeld des Wunschkunden immer wieder gut sichtbare und positiv belegte Brotkrumen aus, wird er früher oder später den Weg zu Ihnen finden. Angedockt an Ihr Unternehmensblog gibt es viele Möglichkeiten, Brotkrumen auszulegen. Die wichtigsten möchte ich Ihnen kurz vorstellen.

Social Networks
Neben den bekannten Netzwerken (Facebook, Twitter & Co.) gibt es viele Plattformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Foto- / Video-Communities, Foren oder Business-Netzwerke – um nur einige Beispiele zu nennen. Mit persönlichem Engagement lassen sich hier wertvolle Kontakte knüpfen. Platzieren Sie dann interessante Inhalte, werden diese geteilt und erreichen so das Netzwerk Ihrer Kontakte.

Suchmaschinen
Ein großer Teil der Menschen schmeißt zur Lösung eines Problems erst mal die Suchmaschine an. Der bekannteste Anbieter ist Google. Aber auch andere Plattformen – wie zum Beispiel YouTube – liefern Antworten. Schon mit wenigen wirkungsvollen Kniffen – vor allen Dingen auf der Website selber (OnPage-SEO) – können Sie Ihre Sichtbarkeit stärken.

Links von anderen Blogs
Ein wirkungsvoller Weg, neue Besucher zu gewinnen, sind Links von anderen relevanten Blogs. Gute Beiträge mit wertvollen Tipps und klaren Statements werden gerne verlinkt. Ein Geben und Nehmen zwischen den Bloggern führt interessierte Leser zu Ihnen. Gekaufte Links sieht Google gar nicht gerne. Freiwillige und inhaltlich passende Verlinkungen ergeben für Leser und Suchmaschinen Sinn.

Newsletter
Mit einem eigenen Newsletter-Verteiler sammeln Sie Kontaktdaten von interessierten Menschen. Gehen Sie mit diesen Daten bedacht um und versorgen Sie die Leser mit interessanten Informationen, haben Sie einen direkten Draht zu potenziellen Kunden.

RSS-Feed (nur bestehende Leser)
Hat der Leser den Weg zu Ihnen gefunden, sollten Sie ihm das Abonnement Ihres RSS-Feeds anbieten. Damit bekommt er neue Blog-Beiträge bequem in seinen RSS-Reader geliefert. Ein wichtiger Faktor, denn so bauen Sie eine langfristige Bindung auf.

E-Mails
Ein naheliegender aber oft vernachlässigter Weg: Weisen Sie in Ihrer E-Mail-Signatur auf neue Blog-Beiträge, Ihren Newsletter oder aktuelle Aktionen hin, erreichen Sie unkompliziert viele Ihrer aktuellen Kontakte.

Bezahlte Werbung
Um potenzielle Kunden zu erreichen, können auch Werbeanzeigen – zum Beispiel auf Suchmaschinen oder in Social Networks – helfen. Zu den bekanntesten Angeboten gehören Google AdWords, Facebook Ads und Twitter Ads.

Offline-Hinweise
Weisen Sie auch offline auf Ihr Firmenblog hin – zum Beispiel in Broschüren, auf Messeständen, auf Angeboten und Rechnungen oder als Aufkleber auf Ihrem Firmenwagen. So ziehen Sie auch lose Kontakte in Ihr virtuelles Netzwerk.

Social Media – Das Marketing der Zukunft?

Wer so denkt, schiebt das Thema vor sich her. Und das ist schade. Denn digitale Kommunikation ist längst im Hier und Jetzt angekommen. Es ist für viele Menschen fester Bestandteil des Alltags. Und wenn Sie sich dem Thema nicht JETZT widmen, werden Sie den Anschluss an Ihren Wettbewerb verlieren. Die sind im Zweifelsfall schon dort und schnappen Ihnen die Kunden vor der Nase weg.

Sascha Theobald

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Telefon 02238 4482515



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