20 Dinge, die Selbständige jetzt für ein erfolgreiches 2021 tun können

Die letzten Wochen des Jahres liegen vor uns. Wie hat sich Ihr Business entwickelt? War es für Sie ein erfolgreiches Jahr oder haben Sie sich im »Selbst und ständig« verheddert? Wenn 2021 besser werden soll und Sie es jetzt anpacken wollen, habe ich hier 20 Impulse und Tipps für Sie.
Rakete zündet den Türbo © peshkov – Fotolia.com

Falls Sie sich für 2020 eine Menge vorgenommen haben und nun merken, dass Sie vieles davon nicht erreicht haben, dann sind Sie damit sicherlich nicht alleine. Die großen Ambitionen zum Jahresbeginn werden leider immer wieder vom Alltagswusel überrollt. Und dann war da ja noch eine kleine Pandemie.

Viele Selbständige haben 2020 gelernt, wie wichtig es ist, das eigene Business auf solide Füße zu stellen. Dass es wichtig ist, das Digitale nicht schleifen zu lassen und die Möglichkeiten clever zu nutzen. Aber auch, Sichtbarkeit aufzubauen, bevor man sie dringend braucht.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sein Business aus der Vergleichbarkeit zu holen und fokussiert daran zu arbeiten, Aufmerksamkeit und Vertrauen der Wunschkunden zu gewinnen. In diesem Beitrag habe ich Ihnen 20 Impulse und Tipps gesammelt.

1. Ziele und Wünsche aufschreiben

Nächstes Jahr soll alles besser werden. Puh. Lassen Sie uns konkret werden! Beamen Sie sich doch gedanklich mal zum 31.12.2021. Silvesterabend, Gläschen Schampus, Feuerwerk – Sie blicken zurück. Was muss passiert sein, damit Sie sagen, dass 2021 für Sie erfolgreich war? Und bitte nennen Sie nicht nur eine Zahl.

Was ist Ihr »Big Game« für 2021? Was wollen Sie erreichen? Was soll sich ändern? Was wollen Sie loswerden? Schreiben Sie das doch gleich mal auf. Und bitte denken Sie groß – fast schon unverschämt. So ganz ohne »Ist das überhaupt möglich?«-Zweifel. Wie wollen Sie arbeiten? Mit wem wollen Sie arbeiten? Welche Projekte wollen Sie machen? Welche Referenzen wollen Sie bekommen? Was wollen Sie nicht mehr tun? Mit wem wollen Sie nicht mehr arbeiten? Ihr Lieblingsfachmedium berichtet über Sie: Was steht da?

2. Den schlecht sitzenden Anzug ablegen

Sie machen Marketing, wie man das halt so macht? Wie es laute Marketingcoaches empfehlen? Oder versuchen es zumindest? Aber eigentlich kämpfen Sie innerlich gegen Widerstände? Ihr Marketing ist wie ein schlecht sitzender Anzug – es zwickt und eigentlich wollen Sie nur raus?

Wenn das bei Ihnen so ist, könnte es daran liegen, dass Sie das nicht sind. Dass Ihr Marketing Ihnen nicht entspricht. Machen Sie doch mal eine Bestandsaufnahme und hören Sie in sich rein. Was entspricht Ihnen und Ihrem Unternehmen? Was liegt Ihnen? Wie wollen Sie kommunizieren? Wie wollen Sie wahrgenommen werden? Verbiegen Sie sich nicht und gehen Sie Marketing »my way« an. Gehen Sie Ihren Weg. Mit Haltung – ohne sich zu verbiegen. Es wird Ihnen leichter fallen und Sie werden bessere Ergebnisse erzielen.

3. Die Vergangenheit loslassen

Da sind die Dinge, die Sie gefühlt schon immer so gemacht haben. Die sind so selbstverständlich, dass Sie sie nicht mehr hinterfragen. Manches davon ist zwischenzeitlich Klotz am Bein geworden – ohne dass Sie es wirklich bemerken.

Auch wenn Sie seit Jahr und Tag diese eine Leistung anbieten oder diese eine Zielgruppe bedienen. Wenn es sich nicht mehr lohnt, keinen Spaß mehr macht oder Ihre Positionierung aufweicht: Lassen Sie es los! Das schärft Ihren Fokus und gibt wichtige Ressourcen für die nächsten Schritte frei.

4. Mach! Dein! Ding!

Sie sind doch nicht wie jeder andere. Sie wollen doch nicht den x-ten Abklatsch des Standards Ihrer Branche haben, damit in der Austauschbarkeit versinken und letztendlich über den Preis verkaufen. Also machen Sie das Business zu Ihrem Business. So richtig. Ein Business mit Charakter und einer klaren Haltung.

Schaffen Sie eine klare Positionierung, machen Sie konsequent Ihr Ding und kommunizieren Sie das auch in jeder Faser klar und lebendig! So erzeugen Sie bei passenden Menschen echte Resonanz. So werden Sie für passende Menschen (be-)greifbar und merk-würdig. Sie und Ihr Unternehmen werden zum Gesicht in der Masse. Statt einfach nur 08/15 abzuarbeiten, strahlen Sie Überzeugung aus. Das ist Ihr Ding. Und das spüren die Menschen. Trauen Sie sich, ein Original zu sein?

5. Das große Ziel in den Fokus rücken

Haben Sie klar definiert, was das große Ding für 2021 werden soll? Dann stellen Sie es in den Mittelpunkt. Alle Maßnahmen und Aufgaben müssen sich daran messen. Zahlt es darauf ein oder bringt es Sie davon weg? Sie bekommen einen Leitstern, der Ihnen Orientierungshilfe ist und hilft gute Entscheidungen zu treffen.

6. Den Wert fokussieren

Ich bin mir sicher, dass Sie eine Menge Dinge können. Und da liegt es nahe, aus vielem auch Geld machen zu wollen. Jetzt kommt das dicke Aber: In vielen dieser Dinge können Sie nur mittelmäßige Ergebnisse erzielen. Und damit mittelmäßige Honorare, austauschbare Referenzen und schwache Empfehlungen.

Dann gibt es da aber die besonderen Dinge, in denen Sie deutlich besser sind als die meiste Menschen. Fokussieren Sie sich auf diese Dinge, mit denen Sie beim Wunschkunden einen besonders hohen Wert schaffen. Investieren Sie in diese Fähigkeiten und die gezielte Kommunikation. Sie werden zum gefragten Spezialisten und schaffen für Ihre Wunschkunden einen herausragenden Wert. Sie lassen den Großteil des Wettbewerbs hinter sich und verdienen höhere Honorare.

7. Vom Keine-Zeit-Syndrom verabschieden

Eigentlich wollten Sie ja viel mehr Marketing machen. Endlich die Sichtbarkeit schaffen, die Sie verdienen. Aber es war so viel zu tun. Es blieb einfach keine Zeit übrig. Und am Ende des Jahres merken Sie, dass Sie die wichtigen Dinge nicht geschafft haben. Dass Blog & Co. nicht an den Start gegangen oder eingeschlafen sind. Dass Sie nicht das gewünschte Sog-Marketing geschaffen haben, sondern ein Vakuum hinterlassen haben, dass andere gefüllt und Ihre Wunschkunden abgefangen haben.

Keine Zeit zu haben, ist eine Entscheidung. Es geht um Prioritäten. Es geht darum, ob Sie es sich selber wert sind, in Ihr Business zu investieren, Ihr Marketing voranzubringen und an Ihren großen Zielen zu arbeiten. Ob Sie vor Augen haben, dass Ihre großen Ziele wichtiger sind als der ganze Kleinkram drumherum. Sagen Sie doch einfach nicht mehr »Ich habe keine Zeit«! Denken Sie darüber nach, ob Sie etwas wirklich wollen und dann nehmen Sie sich Zeit dafür.

8. Weniger konsumieren, mehr produzieren

Mich lässt es immer wieder aufhorchen, wenn Onlinestudien schwarz auf weiß zeigen, wie viel Zeit wir heute in den Social Media, auf Newsseiten oder bei Streamingdiensten verbringen. Wir alle kennen das: Nur mal eben bei Twitter reinschauen, kurz mal einen Überblick der Nachrichten verschaffen. Und Zack, schon ist wieder eine Stunde rum. Und wenn wir mal ehrlich sind: Was bringt es uns, wenn wir wissen, dass in China ein Sack Reis umgefallen oder dass der ehemalige Schulfreund gerade im Urlaub ist? Nicht viel.

Rolf Dobelli widmet sich diesem Thema in seinem Buch »Die Kunst des digitalen Lebens«. Er hat die schnellen News-Häppchen konsequent abgeschaltet und hat nun mehr Zeit für die wirklich wertvollen Dinge.

Werden Sie sich bewusst, mit welchen Dingen Sie sich und Ihr Business wirklich voranbringen. Mit dem Lesen flüchtiger Nachrichten und News? Mit dem Aufregen über die Trumps dieser Welt? Ich glaube, dass es eine gute Idee ist, lieber ins Konstruktive zu investieren. Jeder Blog-Beitrag, jeder Gastbeitrag, jeder Schritt hin zum eigenen Buch (oder was auch immer Ihre Hebel sind) wirkt. Für Sie, ihr Business und den Erfolg, den Sie sich wünschen.

9. Freiräume schaffen

Um aus dem Alltagstrott auszubrechen, sollten Sie sich bewusst Freiräume schaffen. Sie brauchen Zeit und einen freien Kopf für Strategie, Kreativität, Fortbildung und konzentrierter, inhaltlicher Arbeit. Wenn Sie ständig mit hoher Drehzahl im Alltag wuseln, werden Sie nie dem Mittelmaß entkommen. Statt ständig mit der stumpfen Axt auf den Baum zu kloppen, brauchen Sie Zeit um die Klinge zu schärfen. Nur so erreichen Sie eine bessere Wirkung.

Wie wollen Sie Ihr Business weiterentwickeln? Wie wollen Sie Ihr Marketing wirkungsvoller machen? Wie können Sie sich noch besser auf Ihre Wunschkunden fokussieren? Wie wollen Sie Ihr Angebot noch attraktiver machen? Schaffen Sie sich bewusst Freiräume und verteidigen Sie diese konsequent. Dann können Sie den wichtigen Fragen den nötigen Raum geben.

Falk Hedemann hat im Upload Magazin seine Erfahrungen zur 4-Tage-Woche aufgeschrieben. Die Einblicke fand ich sehr inspirierend.

10. Deep-Work-Inseln schaffen

Cal Newports Ratgeber »Konzentriert arbeiten« (Original: »Deep Work«) ist aus meiner Sicht eines der wichtigsten Bücher für Menschen, die wirklich etwas erreichen wollen. Wir alle kämpfen mit Ablenkungen und dem ganzen Gewusel, das unsere Tage vollmüllt. Newport zeigt in seinem Bestseller, warum es wichtig ist, konzentriert zu arbeiten und wie man Ablenkungen in den Griff bekommt.

Gerade für Sie als Solo-Selbständige oder Inhaber eines kleinen Unternehmens macht es einen riesen Unterschied, ob Sie wirklich konzentriert an ihrem Erfolg arbeiten können oder im Gewusel des Alltags untergehen.

Sie brauchen konzentrierte Phasen, die Sie konsequent nach außen blocken. Ob Sie sich fortbilden, neue Methoden entwickeln, Beiträge für Fachmedien schreiben oder sonst an Ihren großen Zielen arbeiten – das sind die entscheidenden Schritte, mit denen Sie sich aus der Masse heben.

11. Nervigen Kleinkram eindämmen

Damit das mit den konzentrierten Phasen auch wirklich klappt, müssen Sie den Kleinkram in den Griff bekommen. Dazu sollten Sie erst mal all die vielen Botschaften und Aufgaben, die durch Ihre Streams und To-Do-Liste geistern, bewerten. Was davon ist wirklich wichtig? Was bringt Sie wirklich voran? Was zahlt auf Ihre großen Ziele ein?

Alles, was nicht wichtig ist, was andere besser und schneller können oder was reine Zeitverschwendung ist, sollten Sie anders behandeln. Einiges können Sie abgeben, Anderes gleich ganz streichen. Und was dann doch sein muss, sollten Sie möglichst flott in speziellen Phasen wegarbeiten. Es wird nichts zusammenbrechen, wenn Sie nicht alle 10 Minuten in die Mails schauen, Sie nicht jedes Telefonat sofort annehmen oder Sie alles selber machen.

12. Entscheidungen treffen

Ich müsste mal. Eigentlich wollte ich noch. All die tausend Dinge, die im Kopf rumschwirren. Die ziehen Energie – wie ein kleines Loch im Reifen. Man merkt gar nicht, dass die Energie leise flöten geht, aber irgendwann ist man platt.

Jetzt ist ein guter Moment, um all die Dinge aufzulisten und klare Entscheidungen zu treffen. Nicht lange hadern, nicht verschieben und hoffen. Treffen Sie jetzt Entscheidungen und schaffen Sie Klarheit!

Sie dürfen auch gute Ideen loslassen, um Raum für bessere Ideen zu schaffen. Sie werden Sie eh nicht alle umsetzen können. Entscheiden Sie sich für die wichtigen Dingen und packen Sie sie an. Nur was nach außen geht, kann auch wirken. Und je weniger Wusel Sie auf dem Zettel haben, umso tatkräftiger können Sie sich den wichtigen Dingen widmen und sie in die Welt bringen. Nur so können sie wirken.

13. Ladenhüter ausmisten

Apropos »Entscheidungen treffen«. Sie haben doch bestimmt auch noch Leistungen und Angebote im virtuellen Schaufenster, die schon lange keiner mehr haben will. Oder die Sie nicht mehr wirklich anbieten wollen – zum Beispiel weil sie nicht mehr zu Ihrer aktuellen Ausrichtung passen. Oder weil sie nicht lukrativ sind.

Jetzt ist es zeit, kurzen Prozess zu machen. Raus damit! Dann kommen auch Ihre Goldstücke viel besser zur Geltung. Und Sie bekommen frischen Schwung, weil Sie den alten Ballast los sind.

14. Vernachlässigte Kanäle anpacken

Im Blog seit 2 Jahren keine neuen Beiträge mehr? Auf Facebook posten Sie nur noch alle 3 Monate? Ihr Podcast ist schon nach 3 Episoden eingeschlafen? Das schlechte Gewissen meckert ständig im Hinterkopf – und welchen Eindruck macht das erst auf potenzielle Kunden?

Auch hier sollten Sie Tabula rasa machen. Schauen Sie sich Ihre offenen Baustellen an. Welche Kanäle und Maßnahmen liegen Ihnen, mit welchen können Sie Ihre Ziele am besten erreichen? Wo erreichen Sie Ihre Wunschkunden?

Konzentrieren Sie sich auf wenige Kanäle, die Sie dann auch gut und gerne bespielen. Und schalten Sie den Rest ab. Die freigewordene Energie können Sie in die wichtigen Maßnahmen stecken, sich strategisch neu aufsetzen und so mehr Wirkung erreichen.

15. Wunschkunden besser kennenlernen

Damit Ihre Angebote besser wirken und Ihre Kommunikation mehr Resonanz erzeugt, müssen Sie wissen, wen Sie erreichen wollen. Und es reicht nicht mehr, nur die demografischen Faktoren auf dem Schirm zu haben.

Tauchen Sie in die Situation, die Probleme und Bedüfnisse Ihrer Wunschkunden ein. Welche Sorgen macht er sich? Was will er erreichen? Welche Medien liest er? Welche Veranstaltungen besucht er? Je besser Sie Ihren Wunschkunden kennen, desto gezielter können Sie ihn ansprechen. Sie geben ihm das Gefühl, seine Situation zu verstehen und schaffen Vertrauen.

Ein Füllhorn voller Informationen sind zum Beispiel Anfragen. Wenn Sie mal nicht nur auf die sachlichen Faktoren achten, sondern die Antennen auf den Menschen ausrichten, bekommen Sie wunderbare Einblicke in seine Situation. Sie hören seine Probleme, Wünsche und Fragen in seinen Worten. Einblicke können Sie sich auch in persönlichen Gesprächen, Online-Foren oder den Kommentarspalten der Social Networks holen. Welche Fragen werden gestellt? Wo drückt der Schuh? Was brauchen diese Menschen? Werden Sie zum Wunschkunden-Profiler!

16. Aufträge ablehnen

Als ich mich damals selbständig gemacht habe, haben mir viele geraten, jeden Job anzunehmen. Sicherlich ein gut gemeinter Rat – schließlich musste ich meine Miete zahlen können. Aber Selbständige sollten sehr schnell lernen, unpassende Aufträge abzulehnen. Die Aufträge, die Ihre Zeit übermäßig strapazieren und nur wenig Geld in die Kasse spülen. Die Projekte, die zäh laufen und mit einem Ergebnis abschließen, dass sie unzufrieden zurücklässt. Oder Projekte, für die Sie nicht der passende Spezialist sind. Sie bekommen keine gute Referenz und auch finanziell lohnt es sich nicht.

Sie sollten die Faktoren kennen, mit denen Sie unpassende Anfragen rausfiltern wollen. Dabei hat jeder seine eigenen Prioritäten. Lehnen Sie unpassende Aufträge ab, können Sie die freie Zeit und Energie in die Gewinnung echter Wunschkunden investieren. Schauen Sie sehr streng darauf, was für Ihr Unternehmen langfristig wertvoller ist.

17. Wert des Angebots erhöhen

Um dem Wettbewerb stets einen Schritt voraus zu sein und die Anziehungskraft auf Wunschkunden zu erhöhen, sollten Sie stetig daran arbeiten, den Wert Ihrer Arbeit zu erhöhen.

Das kann durch Fortbildungen sein, durch die Weiterentwicklung Ihrer Methoden oder auch durch eine bessere Kommunikation des Wertes. Arbeiten Sie daran, dass der Wert in den Augen der Wunschkunden bei Ihnen höher ist, als bei Ihren Wettbewerbern. Was bringt Ihre Arbeit außer dem sachlichen Nutzen? Wie fühlt sich der Kunden nach der Zusammenarbeit?

18. Konkret werden

Nehmen Sie sich doch mal Ihre Texte vor. Wabern da Worthülsen umher und paaren sich mit abgedroschenen Werbefloskeln? Sie erkennen austauschbare Botschaften schnell daran, wenn Sie sie testweise in einen anderen Kontext setzen. Funktioniert trotzdem? Dann wird es Zeit, etwas zu ändern.

Sie gewinnen Aussagekraft, in dem Sie konkret werden. Nehmen Sie sich Ihre Texte nach und nach vor und intensivieren Sie in Ihre Inhalte. Schmeißen Sie das BlaBla raus. Machen Sie den Wert Ihrer Arbeit, Ihre »Art und Weise« und wofür Sie stehen greifbar. Knackig, verständlich und merkbar. So geht eine klare Kommunikation.

19. In Details verlieben

Alles kommuniziert! Was bringt Ihnen die Hochglanzbroschüre, wenn die Pflanze im Verkaufsbüro verkümmert oder die Toilette im Restaurant mufft. Achten Sie darauf, dass der Kunden an allen Kontaktpunkten einen stimmigen Eindruck erhält.

Menschen spüren Liebe zum Detail. Sie spüren die Leidenschaft für Ihre Mission. Sie glauben Ihnen, dass Sie sich wirklich bemühen. Das gibt ein gutes Gefühl und kann das entscheidende Kriterium bei der Auswahl des Anbieters sein. Gehen Sie die Extrameile!

20. Preise erhöhen

Nein, das geht natürlich nicht. Das machen Ihre Kunden nicht mit. Und der Wettbewerb – Sie dürfen ja nicht teurer sein. Könnte es sein, dass Sie sich bei der Preisgestaltung selber ausbremsen? Wollen Sie der Billigste sein und sich mit jedem Hobby-Anbieter vergleichen oder wollen Sie wegen Ihrer Erfahrung und Ihrer wertvollen Arbeit gebucht werden? Wollen Sie Schnäppchenjäger anziehen oder Menschen, die Sie und Ihre Arbeit schätzen?

Arbeiten Sie konsequent am Wert Ihrer Arbeit und gestalten Sie Ihre Preise entsprechend. Ein selbstbewusster Preis zeigt dem Interessenten, dass Sie sich des Wertes bewusst sind und dazu stehen. Das Angebot wirkt damit wertvoller. Als Dienstleister gibt Ihnen ein höheres Honorar zudem die Möglichkeit, mehr Zeit in ein wirklich gutes Ergebnis zu investieren. Das führt zu besseren Referenzen und Empfehlungen. Ein Kreislauf, der sich für alle Beteiligten lohnt.

Veröffentlicht am 03.12.2020
Porträt Sascha Theobald

Autor: Sascha Theobald

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